Der Weinbau ist seit Generationen in der Familie Pflüger verankert – und stets spielte der Riesling eine herausragende Rolle. Er spiegelt die regionalen Besonderheiten und die nuancenreichen Unterschiede der Weinbergslagen eindrucksvoll wieder. Nehmen wir den Dürkheimer Michelsberg, diese sehr alte Lage, die mit ihren Sandsteinmauern und Kleinterrassen sowie der vielfältigen Flora und Fauna bei niedrigen Erträgen hochwertigste Weine ermöglicht. Hier erzeugt Bernd Pflüger gehaltvolle Rieslinge mit würziger Frucht, nicht selten liegen sie im Auslesebereich.

Knapp die Hälfte der 15 ha großen Rebfläche ist mit Riesling bestockt. Von seinen vielen verschiedenen Weinbergslagen kann das Weingut einen fruchtig-spritzigen Qualitätswein in der Literflasche ebenso anbieten wie einen leichten Kabinett, eine feinfruchtige Spätlese ebenso wie eine edelsüße Auslese. Eine Spezialität ist der Pfälzer Mischsatz, bei dem Riesling- und Gewürztraminer-Trauben gemeinsam gekeltert werden. Manches Lesegut wird auch zu Sekt veredelt, etwa zum Cuvée rassig Riesling trocken, einem ausgereiften, dezent herben Sekt.

Spätburgunder, Schwarzriesling und St. Laurent sind die wichtigsten Rotweinsorten. Ihre Weine sind meist sehr füllig und fruchtig. Sie werden noch häufiger als die Weißweine trocken abgefüllt. Seine Barriqueweine bezeichnet Bernd Pflüger als das i-Tüpfelchen. Ein sehr repräsentativer Vertreter ist der 1999er Schwarzriesling trocken, der es mit seiner kräftigen Gerbstoffstruktur und den feinen Holzaromen bis ins Finale um den Deutschen Rotweinpreis 2001 schaffte. Überhaupt fallen die Prämierungen und Empfehlungen der Weine nicht zu knapp aus, so dass sich der Winzer auch von dieser Seite häufig bestätigt fühlen kann.

Sämtliche Trauben werden mit der Hand gelesen. Denn der Boden als wichtigste Grundlage für Wualitätsweine muss vor Verdichtungen durch schwere Maschinen bewahrt werden, so Bernd Pflüger. Er legt sein größtes Augenmerk auf die Gesundheit des Bodens und unterstützt diese durch eine vielfältige Begrünung. Die sortenspezifischen Aromen des Lesegutes werden durch eine schonende und individuelle Behandlung erhalten. In der Verknüpfung von bewährten Traditionen mit angepassten Innovationen sieht Bernd Pflüger den Schlüssel zu seinem Erfolg.

Die Weintradition reicht bei Familie Pflüger weit zurück. Schon im 17. Jahrhundert war der Familienbetrieb ein landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb, bei dem Wein allerdings noch untergeordnet war. Erst um 1900 kam die Spezialisierung auf den Weinbau, und ein reines Weingut mit Flaschenabfüllung etablierte sich 1959 unter dem Senior Hans Pflüger. Er legte damals den Grundstock für das hohe Qualitätsniveau. 1991 erfolgte die Anerkennung zur ökologischen Wirtschaftsweise beim Ecovin-Verband. Doch das ökologische Engagement von Bernd Pflüger geht noch weiter: Seit kurzem deckt die größte Photovoltaikanlage der Pfalz den Strombedarf des Weinguts, und als erstes energieautarkes Weingut erhielt es dafür den Europäischen Solarpreis. Tatkräftige Unterstützung rund um den Weinbaubetrieb erhält Bernd Pflüger durch seine Mitarbeiterin Christa Reuter. Die gebürtige Fränkin arbeitete zunächst 24 Jahre lang als Bilanzbuchhalterin, bevor sie ihr Hobby zum Beruf machte und eine Umschulung zur Winzerin absolvierte.

Öffnungszeiten

Montag

8:00 - 12:00 und 14:00 - 19:00 Uhr

Dienstag

8:00 - 12:00 und 14:00 - 19:00 Uhr

Mittwoch

8:00 - 12:00 und 14:00 - 19:00 Uhr

Donnerstag

8:00 - 12:00 und 14:00 - 19:00 Uhr

Freitag

8:00 - 12:00 und 14:00 - 19:00 Uhr

Samstag

9:00 - 17:00 Uhr

Sonntag

-

Adresse

Unsere Adresse:

Gutleutstraße 48 67098 Bad Dürkheim

GPS:

49.46729, 8.175470000000018


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
ätburgunder, Schwarzriesling, St. Laurent
Weißwein:
Riesling, Gewürztraminer
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Saft, Brände, Öl, Essig, Hausmacher Wurst,

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
  bis 25 Personen
Besondere Ereignisse:
  Jahrgangspräsentation im Mai
Weitere Besonderheiten:
  auf Anfrage Kundenweinlese im Oktober, Bad Dürkheimer Wurstmarkt am 2. und 3. Septemberwochenende

Anreiseinformationen (Anfahrt)

A 65 Ludwigshafen-Karlsruhe bis Dreieck Neustadt, dann nach Bad Dürkheim fahren. Oder A 6 Saarbrücken-
Ludwigshafen bis Ausfahrt Grünstadt fahren, dann der B 271 nach Bad Dürkheim folgen.
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