Das Schambachtal ist eines der letzten nahezu unberührten Täler des Kaiserstuhls und bietet Lebensraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. So leben hier beispielsweise über 36 verschiedene Vogelarten, von denen allein sechs auf der roten Liste stehen, erklärt Matthias Höfflin vom Schambachhof. An den hiesigen Hängen und Terrassen des südöstlichen Kaiserstuhls bedeckt eine bis zu 30 Meter dicke Lössschicht das vulkanische Muttergestein. Der fruchtbare Boden, die warmen Temperaturen, viele Sonnenstunden und geringe Niederschlagsmengen schaffen optimale Bedingungen für den Weinbau. Der ursprünglichen Talfunktion entsprechend, hat sich der Schambachhof allerdings nicht allein auf Wein spezialisiert, sondern baut traditionell auch Obst und Gemüse an. Diesen Betriebszweig übernahm Diethmar Höfflin von seinen Eltern Adolf und Ruth, während sein Bruder Matthias mit Frau Sonja das 8,5 ha große Weingut weiterführen. Besonders am Herzen liegt der Familie auch die soziale Verantwortung. Sei es die Erlebnissteinwand, die Einladung von Schulklassen oder die Ausbildung von Lehrlingen seit Jahrzehnten – auf verschiedensten Wegen gelingt es ihr, andere Menschen mit einzubinden.

Der idyllisch gelegene Hof existiert seit der Aussiedlung im Jahre 1970. Schon bald stellten die Höfflins den Obst- und Gemüsebau auf die organisch-biologische Wirtschaftsweise gemäß den Bioland-Richtlinien um, der Weinbau folgte in den 80er Jahren. Mit dem Einstieg von Matthias Höfflin in den elterlichen Betrieb ist 1987 die Gründung des Kellers verbunden, so dass die Weine von nun an selbst ausgebaut und vermarktet werden. Familie Höfflin möchte Weine erzeugen, deren Charakter von der Natur des Schambachtals geprägt ist. Als trockene Weine, deren Restzuckergehalt selten über 1 g/l liegt, sind sie gleichzeitig ein Gut des hiesigen Kulturraums. Durch die eher milde Säure sind sie angenehm zu trinken. Dies wird auch dadurch erreicht, dass bei der konsequenten Handlese mehrere Durchgänge stattfinden und nur reifes und gesundes Lesegut in den Keller gelangt.

Ein Schwerpunkt sind die gut trinkbaren, leichten Kabinettweine, ein anderer ist die Erzeugung von Spät- und Auslesen sowie von Barriqueweinen. Die Weinliste überrascht mit weitaus mehr als nur einer Spezialität. So sucht die trockene 2000er Spätburgunder Auslese, die eineinhalb Jahre im Barrique reifte, ihresgleichen, und der 1999er Scheurebe Eiswein, der bezeichnenderweise auch »Lächler« genannt wird, beeindruckt durch seine satte, unwahrscheinlich wohlschmeckende Restsüße von 193,4 g/l. Das ganze Gegenteil und dabei nicht minder aufregend ist der 1993er Grauburgunder Eiswein, der trocken (!) abgefüllt wurde und mit seiner herbfruchtigen Aromatik und Sherrynote ehr gut solo als Digestif zu genießen ist.

Öffnungszeiten

Montag

8:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00 Uhr

Dienstag

8:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch

8:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag

8:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00 Uhr

Freitag

8:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00 Uhr

Samstag

nach kurzfristiger telefonischer Absprache bis 16:00 Uhr

Sonntag

-

Adresse

Unsere Adresse:

Schambachhof 79268 Bötzingen

GPS:

47.9842314623105, 7.9205607902258635


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder, Regent
Weißwein:
Weißer und Grauer Burgunder, Müller-Thurgau, Chardonnay, Auxerrois, Silvaner, Scheurebe, Gewürztraminer, Johanniter
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Edelbrände, Wein- und Digestifessig, Obst und Gemüse,

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
  ab 15 Personen
Hofladen / Vor-Ort Verkauf:
  Dienstag und Freitag ab 16:00 Uhr
Weitere Besonderheiten:
  Winterverkostung Ende November, Erlebnissteinwand für Kinder

Anreiseinformationen (Anfahrt)

von Norden: A 5 Karlsruhe-Basel bis Ausfahrt Teningen, dann über Nimburg und Eichstetten nach Bötzingen fahren. Dort nach 500 m an der Kirche rechts in die Sieglestraße abbiegen und ca. 1,5 km aus dem Dorf herausfahren.

von Süden: A 5 Basel-Karlsruhe bis Ausfahrt Freiburg Mitte, dann über Umkirch und Gottenheim nach Bötzingen fahren. Dort an der Ampelkreuzung geradeaus Richtung Vogtsburg fahren und noch im Ort an der kleinen Kapelle rechts in die Reben einbiegen (beschildert).
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