Beim Wein- und Sektgut Gretzmeier in Merdingen haben nicht nur die Weine einen interessanten Charakter, sondern auch der Winzer. Heinrich Gretzmeier gehört nicht zu denen, die viel Geld für Werbung oder Marketing ausgeben, vielmehr investiert er alles in seinen Keller und damit in die Weine. Konsequent kompromisslos setzt er auf Qualität. Um möglichst jedes Jahr eine edelsüße Rarität erzeugen zu können, opfere er stets bis zu 1 ha Weinbergfläche, bemerkt er. Macht ihm Petrus einen Strich durch die Rechnung, war der Aufwand vergebene Liebesmüh; ist der Witterungsverlauf im Spätherbst allerdings ideal, so werden er und seine Kunden mit auserlesenen Tropfen belohnt. Exemplarisch dafür seien hier die 1998er Spätburgunder Rotwein Beerenauslese (Deutscher Rotweinpreis!), die 2000er Chardonnay Trockenbeerenauslese und die 2001er Muskateller Auslese erwähnt.

Heinrich Gretzmeier verkauft auch nie einen Wein, nur weil dessen Vorgänger ausverkauft ist. Da macht er keine Ausnahmen, und anstatt ungeduldigen Kunden einen noch nicht ausgereiften Wein und somit keine Höchstqualität zu liefern, lässt er sie lieber vorbestellen. Was ihn zudem von Kollegen unterscheidet, ist die Tatsache, dass die Rotweine bis zu drei Monate auf der Maische vergären und so einen sehr ausdrucksstarken Charakter entwickeln. Ebenfalls kaum anzutreffen ist das mehrjährige Hefelager bei der Sektbereitung nach dem traditionellen Flaschengärverfahren. Acht bis zehn Jahre sind der Durchschnitt – und hierbei bedenke man, dass die gesetzlich festgelegte Mindestdauer lediglich neun Monate beträgt!

Seine individuelle und zugleich geschmacklich so überzeugende Qualitätsphilosophie entwickelte der Winzermeister, der zugleich Gärtnermeister ist, in den vergangenen 17 Jahren seit der Betriebsgründung 1986. Damals übernahm er gemeinsam mit seiner Frau Elvira die 1,2 ha umfassenden Weinberge seines Vaters, baute allmählich die Direktvermarktung auf, stellte 1988 alle Flächen auf die ökologische Bewirtschaftung um und eröffnete 1989 die Straußwirtschaft.

Inzwischen ist die Rebfläche auf 10 ha angewachsen. Auf den lösshaltigen Böden wachsen nicht nur die klassischen roten und weißen Burgundersorten, sondern auch Spezialitäten wie Auxerrois, Gewürztraminer, Muskateller und Muskatotonell. Alle Trauben werden stets selektiv mit der Hand gelesen. Das Weingut war vor zwölf Jahren eines der ersten, das die pilztolerante Rebsorte Regent vermehrte. Inzwischen machen pilzfeste Sorten ein Drittel der Anbaufläche aus. 95 Prozent seiner Weine füllt Gretzmeier trocken ab, es gibt aber auch den einen oder anderen halbtrockenen Wein. Das Angebot gliedert sich in Qualitätsweine, Prädikatsweine, Barriqueweine – eine trockene Spätburgunder Rotwein Auslese gesellt sich hier unter anderem neben eine trockene Chardonnay Spätlese – und die edelsüßen Raritäten. Neben den Sekten rundet eine Vielzahl edler Brände aus der eigenen Hausbrennerei das Sortiment ab. Hier werden außer Trester, Hefe und Trauben auch das Obst von der eigenen 4 ha großen Obstanbaufläche veredelt.

Öffnungszeiten

Montag

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Dienstag

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Mittwoch

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Donnerstag

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Freitag

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Samstag

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Sonntag

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Weinverkauf nach Vereinbarung, Straußwirtschaft: Mitte März bis Mitte Mai und Mitte August bis Ende Oktober

Adresse

Unsere Adresse:

Wolfshöhle 3 79291 Merdingen

GPS:

48.0171442, 7.691887899999983


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder, Cabernet Sauvignon, Regent
Weißwein:
Grauer und Weißer Burgunder, Chardonnay, Auxerrois, Müller-Thurgau, Gewürztraminer, Muskateller, Muskatotonell
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Edelbrände

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
  bis 65 Personen (auch kulinarische)
Übernachtungsmöglichkeiten:
 
Gastronomie:
  Staußenwirtschaft
Weitere Besonderheiten:
  diverse Events (z .B. Zigarre, Wein & Gutes Essen), Hoffest im September

Anreiseinformationen (Anfahrt)

von Norden: A 5 Karlsruhe-Basel bis Ausfahrt Freiburg-Mitte, dann über Umkirch und Waltershofen nach Merdingen fahren.

von Süden: A 5 Basel-Karlsruhe bis Ausfahrt Bad Krozingen, dann der Landstraße Richtung Breisach folgen, nach wenigen Kilometern aber nach rechts abbiegen und über Oberrimsingen und Niederrimsingen nach Merdingen fahren.
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