Auf etwa einem Drittel seiner 3 ha großen Rebfläche des Heitersheimer Maltesergartens baut Daniel Feuerstein die Rebsorte Spätburgunder an. Für die Rotweinbereitung lässt er die Trauben traditionell auf der Maische vergären. Der Ausbau erfolgt dann in großen Eichenholzfässern, wobei die Fruchtaromen erhalten bleiben und nicht überdeckt
werden. Bei allen Rotweinen wird der biologische Säureabbau eingesetzt. Harmonisch ausgereift mit nur sehr weichem Gerbstoff, wird der Wein schließlich zum Verkauf angeboten. Ganz den hiesigen Gepflogenheiten entsprechend, bietet Daniel Feuerstein den Spätburgunder auch als Weißherbst an. Der hell gekelterte Wein verfügt über ein feines Burgunderaroma und ist im Geschmack vollmundig mit einer milden Süße.

Ein weiteres Drittel der Rebfläche gehört dem Gutedel, dieser für das Markgräfler Land unverwechselbaren Spezialität. Aus den sonnenverwöhnten großen Trauben entsteht ein feiner Wein von meist leichter Art mit niedrigem Alkohol- und Säuregehalt. Sein Aroma ist sehr zurückhaltend und erinnert an Walnüsse und Mandeln. Dieser sehr bekömmliche Wein, der als Qualitätswein wie auch als Kabinett angeboten wird, passt durch seinen dezenten Charakter zu den meisten Speisen. Traditionell wird er knackig durchgegoren angeboten.

Mit seinen Gutedeln hat Daniel Feuerstein schon mehrmals erfolgreich am Gutedel-Cup teilgenommen, der 2001er Kabinett ist gar zum Ökowein des Jahres 2002 gewählt worden. Den Rest der Rebfläche teilen sich schließlich – neben dem Regent – die anderen weißen Rebsorten. Wie der Gutedel werden sie langsam im Edelstahltank vergoren, damit sie ihren frischen und fruchtigen Geschmack beibehalten. Grundsätzlich möchte der junge Winzer die individuelle Frucht der Trauben ins Glas bringen und keine Holznoten. Daher ist er auch kein Freund des Barriqueausbaus.

Der Müller-Thurgau Kabinett in der Literflasche zeichnet sich durch ein dezentes Muskataroma mit einer feinen fruchtigen Säure aus. Auch für den Sekt brut, hergestellt im Flaschengärverfahren, finden die Trauben dieser Rebsorte Verwendung. Der interessante Muskateller ist wie der Gutedel eine sehr alte Sorte und erinnert in seinen Aromen an tropische Früchte. Der Graue Burgunder findet sich beispielsweise als trockene Spätlese auf der Weinliste. Ebenfalls als Ökowein des Jahres 2002 wurde in seiner Kategorie der Johanniter Kabinett ausgezeichnet. Als zweite rote Rebsorte, allerdings noch in relativ kleinem Umfang, rundet der Regent das Angebot des Weinguts Feuerstein ab. Dieser tiefdunkle Wein mit südländischem Charakter ist von einem niedrigen Säuregehalt, einem milden Gerbstoffgehalt sowie würzigen Aromen von Zimt und Nelke geprägt.

Daniel Feuerstein hat das Weingut 1988 übernommen. Seine Familie betrieb die Landwirtschaft im Nebenerwerb und baute Wein zunächst nur für Genossenschaft und den Eigenbedarf an. Anfang der 1970er Jahre forcierte sie zunehmend den Weinbau und die Selbstvermarktung, bis Daniel Feuerstein schließlich ganz darauf setzte. Die Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise erfolgte 1990, seitdem wird im Weinberg und im Keller nach den Richtlinien des Ecovin-Verbandes gearbeitet.

Öffnungszeiten

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Adresse

Unsere Adresse:

Hauptstraße 8 79423 Heitersheim

GPS:

47.8717936, 7.661091299999953


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder, Regent
Weißwein:
Gutedel, Müller-Thurgau, Muskateller, Grauer Burgunder, Johanniter
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Saft, Brände

Angebote & Leistungen


Besondere Ereignisse:
  Weinpräsentation beim Heitersheimer Wein- und Kulturtag im Römermuseum »Villa Urbana« im Mai

Anreiseinformationen (Anfahrt)

von Norden: A 5 Karlsruhe-Basel bis Ausfahrt Bad Krozingen fahren, von Bad Krozingen der B 3 Richtung Müllheim/Lörrach bis Heitersheim folgen.

von Süden: A 5 Basel-Karlsruhe bis Ausfahrt Heitersheim fahren, dann der Beschilderung nach Heitersheim folgen.
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