Namensgeber für dieses Weingut am Rande des Schwarzwaldes ist der irische Mönch Gallus, der im 6. Jahrhundert den alemannischen Raum missionierte und zum Schutzpatron der Heimbacher Pfarrkirche wurde. Einst hat man viele Heimbacher auf den Namen Gallus getauft, so auch die Vorfahren der Familie Hügle. In Anlehnung an die Kirchen- und Familiengeschichte bekam der 1976 erbaute Siedlerhof den Namen »Gallushof«. Und da gallus die lateinische Bezeichnung für Hahn ist, ziert dieses Tier nun das Hofwappen.

Gerda und Norbert Hügle übernahmen den elterlichen landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb 1976, verlagerten ihn im gleichen Jahr an den Dorfrand und konzentrierten sich fortan auf den Weinbau. Zehn Jahre lang lieferten sie ihre Trauben an die Genossenschaft ab, bis sie 1986 den Schritt in die Selbständigkeit wagten. Seitdem bauen sie ihre Weine selbst aus und vermarkten sie in eigener Regie. Mittlerweile ist auch ihr Sohn und Winzermeister Johannes in den Betrieb eingestiegen und nun für die Arbeiten im Keller verantwortlich. Hier kann er die Erfahrungen einbringen, die er während seines Aufenthalts bei Winzern in der Toskana gesammelt hat. Gemeinsam mit seinem Vater Norbert, der ihm stets mit Rat und Tat zur Seite steht, erzeugt er eindrucksvolle Weine, die bei Prämierungen bestens abschneiden. So belegte etwa der 1999er Gewürztraminer Eiswein den ersten Platz bei der Ecovin-Präsentation Baden 2002, der 1998er Spätburgunder aus dem Barrique erhielt bei einer internationalen Verkostung der Zeitschrift Selection die Auszeichnung »hervorragend«, und auch die weißen Burgunderweine des Gallushofes werden regelmäßig positiv bewertet.

In der Regel sind alle Weine trocken ausgebaut, die meisten werden als Kabinett angeboten. Den Müller-Thurgau gibt es als Qualitätswein in der Literflasche, und neben den einzelnen weißen Rebsorten bereichern seit kurzem unter dem Namen St. Gallus zwei interessante Weißwein-Cuvées die Weinliste. Die Spätburgunder Rotweine lässt Johannes Hügle zumeist im Holzfass reifen. Werden sie im Barrique ausgebaut ausgebaut, so ist die Holznote stets mild und dezent; die Weine wirken keineswegs überladen.

Eine Spezialität des Weinguts ist der Gewürztraminer, der als liebliche Spätlese zu genießen ist oder eben als der bereits erwähnte Eiswein. Mit seinen 180° Öchsle und 118 g Restzucker lässt sich die Assoziation mit einer perfekten Praline nicht von der Hand weisen.

Die 10,5 ha umfassende Rebfläche wird seit 1991 nach den Richtlinien des Ecovin-Verbandes bewirtschaftet. Schon zuvor arbeiteten die Hügles viel mit Gründüngung und verwendeten möglichst wenig chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Eine gute Laubarbeit liegt ihnen besonders am Herzen, damit eine gute Durchlüftung die Gesundheit der Reben fördert. Denn die Voraussetzungen für einen qualitativ hochwertigen Wein müssen bereits im Weinberg gegeben sein, im Keller wollen sie den Wein lediglich begleiten. Zu ihrer Qualitätsphilosophie gehören auch die selektive Handlese, die Ganztraubenpressung sowie die Maischegärung der roten Rebsorten.

Öffnungszeiten

Montag

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Dienstag

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Mittwoch

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Donnerstag

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Freitag

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Samstag

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Sonntag

-

nach Vereinbarung

Adresse

Unsere Adresse:

79331 Teningen-Heimbach

GPS:

48.1628251, 7.829958300000044


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder
Weißwein:
Müller-Thurgau, Weißer und Grauer Burgunder, Riesling, Chardonnay, Kerner, Gewürztraminer
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Brände

Angebote & Leistungen


Weinprobe / Verkostung:
  bis 60 Personen (auch kulinarisch mit Badischem Flammkuchen, Kartoffelsalat, Badischem Schäufele o. ä.),
Übernachtungsmöglichkeiten:
 
Gastronomie:
  Straußwirtschaft März bis Mai und August bis Oktober

Anreiseinformationen (Anfahrt)

von Norden: A 5 Karlsruhe-Basel bis Ausfahrt Riegel, dann über Malterdingen nach Heimbach fahren.

von Süden: A 5 Basel-Karlsruhe bis Ausfahrt Teningen, dann über Teningen und Köndringen nach Heimbach fahren.
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