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Der Wein ist zwar schon Grund genug, das Weingut Lampp in Heitersheim zu besuchen, aber die gemütliche Gutsschenke »Sulzbachstraußi« sowie der selbst angebaute Spargel lohnen darüber hinaus, dieses Ziel bei einer Weinreise durch Baden fest einzuplanen. Als einzige Straußwirtschaft im Markgräfler Land bieten Nicole und Fritz Lampp im Frühjahr vorzügliche Spargelgerichte aus eigenem, kontrolliert ökologischen Anbau und im Herbst neben vielen anderen Genüssen der Vesperkarte auch einen knackig frischen Feldsalat an.

Die wichtigsten Rebsorten des Weinguts sind der Gutedel und der Spätburgunder. Beide machen je etwa ein Drittel der Anbaufläche aus. Des Weiteren gibt es die weißen Burgundersorten sowie Nobling, Müller-Thurgau und Regent. Der Riesling, der ebenfalls auf einer kleinen Fläche angebaut wird, gilt hierzulande eher als Exot. Aber da Fritz Lampp diese Rebsorte selbst gerne trinkt, möchte er sie im eigenen Angebot nicht missen. Zumeist als trockener Kabinett ausgebaut, erfreut sich der Wein denn auch bei den Kunden großer Beliebtheit und zählt in der Regel zu den rasch ausverkauften Tropfen. Mit einer feinen Säure und einem fülligen Körper ist er ausgestattet, denn im Heitersheimer Maltesergarten profitiert er von einem guten Boden und von besten klimatischen Bedingungen. Die hiesigen fetten Böden bestehen aus Lehm, Löss und Ton, sie sind sehr fruchtbar und tiefgründig.

Die meisten Weine werden trocken durchgegoren abgefüllt. Vor allem im Literbereich existieren aber auch einige milde Weine, die besonders in der Straußwirtschaft ihren Absatz finden. Bis auf zwei große Holzfässer gibt es nur Edelstahltanks. Nach der obligatorischen Maischegärung benötigt der Spätburgunder eine schonende Behandlung und das richtige Gespür des Winzers, aber auch als Rotwein nicht unbedingt das Holzfass, sagt Fritz Lampp. Nur spezielle Weine mit sehr hohen Öchslegraden erhalten im Holz ihre geschmackliche Vollendung.

Die Weinkarte gliedert sich überschaulich in Qualitätsweine im Literbereich und in Qualitätsweine mit Prädikat in der 0,75 l-Flasche. Hier dominieren die Kabinettweine, eventuell um ein, zwei Spätlesen ergänzt betrieben, viele Jahre um etwas Vieh ergänzt. Aufschwung bekam der Weinbau, als Fritz Lampp Senior 1948 den Betrieb übernahm und die Rebflächen von 0,3 auf 5,5 ha erweiterte. Bis 1986 wurden die Trauben an eine Genossenschaft geliefert, danach begannen die Lampps mit der Selbstvermarktung.

Die ersten ökologischen Ansätze erfolgten ebenfalls in den 80er Jahren. Damals arbeitete Fritz Lampp zusätzlich als Betriebshelfer und lernte ein ökologisch wirtschaftendes Weingut kennen, dessen alternative Arbeitsweise ihn zum Nachdenken anregte. Was richtet man eigentlich mit Unkrautvernichtungsmitteln an? Wie schädigen künstliche Düngemittel das Ökosystem? Und sind Insektizide nicht zumeist nichts anderes als Nervengift…? So erfolgte bei Fritz und Nicole Lampp zunächst ein Umdenken im Kopf, dann ein Umstellen draußen. Seit 1990 wird der Wein nun nach den Richtlinien des Ecovin-Verbandes erzeugt, der Spargelanbau wurde zwei Jahre später umgestellt.

Öffnungszeiten

Montag

nach Vereinbarung

Dienstag

nach Vereinbarung

Mittwoch

nach Vereinbarung

Donnerstag

nach Vereinbarung

Freitag

nach Vereinbarung

Samstag

nach Vereinbarung

Sonntag

-

Straußwirtschaft: Ende März bis Ende Juni und Anfang September bis 1. Advent; Sonn- und Feiertage ab 11:00 Uhr (im Herbst ab 15:00 Uhr), Dienstag bis Samstag ab 17:00 Uhr, Montag Ruhetag

Adresse

Unsere Adresse:

Am Sulzbach 114 79423 Heitersheim

GPS:

47.86861, 7.670399999999972


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder, Regent
Weißwein:
Gutedel, Grauer und Weißer Burgunder, Riesling, Nobling, Müller-Thurgau
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Edelbrände, eigener Spargelanbau

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
 
Gastronomie:
  Straußwirtschaft

Anreiseinformationen (Anfahrt)

von Norden: A 5 Karlsruhe-Basel bis Ausfahrt Bad Krozingen fahren, von Bad Krozingen der B 3 Richtung Müllheim/Lörrach bis Heitersheim folgen.

von Süden: A 5 Basel-Karlsruhe bis Ausfahrt Heitersheim fahren, dann der Beschilderung nach Heitersheim folgen.

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