Eingebettet zwischen den Haßbergen im Norden und dem Steigerwald im Süden liegt das Weingut von Oliver und Alexandra Gottschalk, wo sie auf 3,3 ha Rebfläche Rot- und Weißweine erzeugen.

Auf den Lagen Sander Kronberg, Sander Himmelsbühl, Zeller Schlossberg und Steinbacher Nonnenberg wachsen die Reben ausschließlich an Hang- und Steillagen, die ein günstiges Kleinklima mit sich bringen und hohe Qualitäten ermöglichen. Die Böden sind vielfältig und reichen von Lehm und Keuper bis zu Muschelkalk und Schiefer. Die weißen und roten Rebsorten teilen sich die Fläche etwa je zur Hälfte. Bacchus und Silvaner sind als Vertreter der klassischen fränkischen Rebsorten vertreten, der Anbau von Regent und künftig auch Johanniter verdeutlichen, dass den Gottschalks eine Förderung der pilztoleranten Rebsorten am Herzen liegt, um noch umweltschonender arbeiten zu können.

Kennzeichen der Bacchusweine sind ihr angenehm blumiges Bukett und der fruchtige Geschmack, beides bildet zusammen mit der fein-rassigen Säure eine schöne Harmonie. Der Silvaner ist ein eher neutraler Wein, angenehm trocken und kräftig mit einer moderaten Säure. Die Müller-Thurgau-Weine von Alexandra und Oliver Gottschalk präsentieren sich weich, abgerundet und duftig. Wie auch bei den anderen Weinen wird eine harmonische, zurückhaltende Säure angestrebt. Die Scheurebe, eine Züchtung aus Silvaner und Riesling, bringt ausdrucksvolle Weine mit interessantem vollem Bukett hervor, das ergibt hervorragende Prädikatsweine.

Die selektiv mit der Hand gelesenen Trauben werden bei den weißen Rebsorten gekühlt im Tank vergoren. Das Ziel sind trocken durchgegorene, aber keineswegs saure Weine. Sie überzeugen durch ihre fruchtig-spritzige Art und die interessanten Bukettstoffe. Die Rotweine werden offen auf der Maische vergoren und zumeist im kleinen Holzfass ausgebaut. Die Trauben des Regent bringen tiefrote, fast schon violette Weine mit starkem Duft und südländischem Typ hervor. Ebenfalls tiefdunkel sind die Dominaweine mit ihrer angenehmen Körperfülle. Dagegen ist der Portugieser ein leichter, feinduftiger Rotwein. Als idealen Sommerwein bietet das Weingut Gottschalk auch den Rotling an, der leicht, fruchtig und frisch schmeckt. Je nach Geschmack und Würze wird jedes Jahr eine Rebsorte ausgewählt, die zu einem traditionell handgerüttelten Sekt veredelt wird. Als fränkische Antwort auf den italienischen Prosecco gibt es den Perlwein Sansecco.

Oliver Gottschalk ist ähnlich wie einige seiner Kollegen nicht auf dem direkten Wege zum Weinbau gekommen. Die wenigen Weinberge, die noch vom Gemischtbetrieb der Großeltern übrig geblieben sind, wurden zunächst als Hobby bewirtschaftet, allerdings bereits nach Bioland-Richtlinien. Er selber lernte den Beruf des Industriekaufmanns und arbeitete zwölf Jahre lang bei einem großen amerikanischen Getränkehersteller. Sein Interesse am Wein und seine Freude an Tätigkeiten im Freien waren aber so groß, dass Oliver Gottschalk schließlich eine Winzerlehre absolvierte und die Rebfläche erweiterte. 1999 erfolgte dann der Neubau am Rande von Sand und der Schritt in die Selbstständigkeit. Inzwischen gehört eine gemütliche Besenwirtschaft zum Weingut, in der es neben den Weinen vorzügliche fränkische Spezialitäten zu genießen gibt.

Öffnungszeiten

Montag

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Dienstag

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Mittwoch

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Donnerstag

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Freitag

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Samstag

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Sonntag

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Weinverkauf: nach Vereinbarung Besenwirtschaft: Januar, Februar, Mai bis Juli, September und Oktober jeweils von Freitag bis Sonntag

Adresse

Unsere Adresse:

Steigerwaldstraße 41 97522 Sand am Main

GPS:

49.9809, 10.585190000000011


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Regent, Domina, Portugieser
Weißwein:
Silvaner, Bacchus, Müller-Thurgau, Scheurebe
Weitere Erzeugnisse:
Sekt

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
 
Besondere Ereignisse:
  dreitägiges Pfingstfest, Bremserfest (Federweißer) im September
Weitere Besonderheiten:
  Besenwirtschaft, Räumlichkeiten für Familienfeiern und andere Anlässe

Anreiseinformationen (Anfahrt)

A 7 Würzburg-Kassel bis Dreieck Schweinfurt/Werneck fahren, dann der A 70 Richtung Bamberg bis Ausfahrt Knetzgau folgen und über
Knetzgau nach Sand fahren.
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