Bis 1972 war das jetzige Weingut der Familie Bausewein ein landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb gewesen. Die Eltern Karl-Josef Bauseweins betrieben Ackerbau, besaßen etwa sechs Schweine und sieben bis acht Kühe und lieferten die Trauben ihrer kleinen Rebfläche an die Genossenschaft ab. Da der Hof wirtschaftlich nur schwer weiter existieren konnte, konzentrierte man sich schließlich voll auf den Weinbau. Karl-Josef Bausewein absolvierte zunächst eine Winzerlehre, machte dann die Meisterprüfung und begann Anfang der 1980er Jahre, die eigenen Weine selbst zu vermarkten.

Heute gehören zum Weingut etwa 4ha Rebfläche, und auf über der Hälfte wächst Silvaner. Diese mit Franken untrennbar verbundene Rebsorte gedeiht auf den Gipskeuperböden rund um Iphofen besonders gut. Ihre dezenten Fruchtnoten und die angenehm zarte Fruchtsäure lassen einen anspruchsvollen und sehr harmonischen Wein entstehen. Ebenfalls ganz der hiesigen Tradition entsprechend sind die meisten Weine trocken ausgebaut, wobei der Restzuckergehalt von »0,..« bis über 4 g pro Liter reichen kann. Neben dem Silvaner sind auch die anderen Weine von einer voll-würzigen und fruchtig-spritzigen Art geprägt. Sie verfügen in der Regel über einen fülligen Körper und Bukett. Angeboten werden sie in der Literflasche oder im Bocksbeutel.

In die Bordeauxflasche wird der rote Spätburgunder abgefüllt. Dieser reift teilweise im Barriquefass, jedoch nur mit der Intention eines zarten und dezenten Holztons. Die kürzlich am Steilhang Dettelbacher Berg-Rondell angepflanzte pilztolerante Rebsorte Regent soll künftig Trauben für einen weicheren Schoppenwein liefern. Die Natur ist beim Weingut Bausewein der Schlüssel zum Erfolg. Auf den Keuperhängen des Schwanberges in den bekannten Lagen Julius-Echter-Berg und Kronsberg sowie nebenan auf den kalkreicheren Böden des Iphöfer Kalbes wachsen die Reben und Trauben ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln heran. Seit 1995 ist das Weingut dem Naturland-Verband angeschlossen und fördert das natürliche Gleichgewicht im Ökosystem Weinberg. Zum Schutz vor Bodenerosion und schneller Austrocknung wachsen Gräser und Kräuter zwischen den Rebzeilen. Ferner werden in Handarbeit überflüssige Blätter und Triebe entfernt, um die Pflanzen zu entlasten und eine bessere Durchlüftung zu ermöglichen. So wird dem Befall mit Echtem und Falschem Mehltau vorgebeugt.

Einen Besuch des Weinguts sollten Sie unbedingt mit einer Einkehr in die gemütliche Weinstube verbinden. Sie ergänzt seit 1989 den Weinbau des Betriebes, und Ehefrau Ursula Bausewein kocht mit Leib und Seele beste fränkische Spezialitäten. Eine Vesperkarte offeriert unter anderem eine Häckerbrotzeit, Wurstsalat oder Schmalztöpfla. Auf der regelmäßig wechselnden großen Karte lassen sich Köstlichkeiten wie Käsespätzle mit Röstzwiebeln und Salat oder Schweinelendchen auf Toast, mit Camenbert überbacken, entdecken.

Öffnungszeiten

Montag

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Dienstag

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Mittwoch

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Donnerstag

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Freitag

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Samstag

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Sonntag

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Weinverkauf: nach Vereinbarung Weinstube: Donnerstag bis Samstag ab 19:00 Uhr, Sonn- und Feiertag 10:00 - 13:00 und ab 17:00 Uhr; Ende September bis Anfang November täglich geöffnet

Adresse

Unsere Adresse:

Breite Gasse 1 97346 Iphofen

GPS:

49.70412, 10.263030000000072


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder
Weißwein:
Silvaner, Müller-Thurgau, Kerner, Bacchus, Scheurebe
Weitere Erzeugnisse:
Saft, Brände

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
  bis 50 Personen (auch kulinarisch und im Weinberg)
Gastronomie:
  Weinstube mit fränkischen Spezialitäten, Ausrichtung von Familienfeiern
Weitere Besonderheiten:
  Weinlehrpfad

Anreiseinformationen (Anfahrt)

A 3 Würzburg-Nürnberg bis Ausfahrt Kitzingen/Schwarzach, dann über Kitzingen und Mainbernheim auf der B 8 nach Iphofen fahren.
Oder A 7 Ulm-Fulda bis Ausfahrt Marktbreit, dann über Marktbreit und Obernbreit nach Iphofen fahren.
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