Hier im Werntal, nördlich von Würzburg, hat der Weinbau eine lange Tradition. Bereits 770 n. Chr. wurden in dieser Gegend erstmals Rebstöcke angepflanzt und Trauben gekeltert. Damit zählt die heutige Lage Arnsteiner Bischofsberg, auf der auch die meisten Weine des Winzerhofes Willert-Eckert gedeihen, zu den ältesten Lagen Frankens. Übernommen haben Karin Willert und Hartmut Eckert den Betrieb 1991 von Karin Willerts Vater, der ihn noch konventionell im Nebenerwerb führte. Inzwischen haben sie die Anbaufläche auf 4 ha verdoppelt und bewirtschaften sie nach den Richtlinien des Ecovin-Verbandes. Eine intakte Umwelt liegt dem Winzerpaar mehr am Herzen als hohe Erträge, zumal es kein Geheimnis mehr sein dürfte, dass Rebstöcke mit wenig Ertrag Weine mit besonders ausgeprägtem Charakter hervorbringen. Der Ausbau der Weine obliegt Karin Willert. Mit geringem technischem Aufwand, dafür mit viel Zeit reifen die Weine heran. Die gelernte Winzerin bevorzugt Holzfässer. Von Edelstahltanks hält sie nicht viel, kann sie doch von negativen Einflüssen auf das Reifeverhalten und den Geschmack berichten.

Der Winzerhof baut vor allem die klassischen fränkischen Rebsorten Silvaner, Müller-Thurgau und Bacchus an; eine regionale Spezialität ist die Sorte Perle, eine Kreuzung von Müller-Thurgau und Gewürztraminer. Ihr geschmackliches Repertoire reicht von harmonisch kraftvoll bis mild würzig. Sämtliche Weine des Betriebes sind trocken, zum Teil auch sehr trocken mit weniger als 0,5 g Restsüße je Liter.

Zu den Spitzenweinen des Betriebes zählen der Silvaner und die Scheurebe, beide wachsen auf der sonnigen Steillage Stettener Stein. Karin Willert und Hartmut Eckert geben sich aber bei weitem nicht damit zufrieden, hochklassige Weine zu erzeugen. Eine ihrer kreativen Produktideen ist der in der Flasche gegorene, handgerüttelte Winzersekt, den sie nicht aus Riesling- oder Kerner-, sondern aus Bacchus-Trauben herstellen. Dass dies zu einem tollen Ergebnis führt, bezeugen nicht zuletzt verschiedene Prämierungen.
Eine weitere Besonderheit ist der von ihnen kreierte Rosecco, eine Kombination eines jungen, spritzigen Perlweins mit einem Fläschchen Rosensirup. Und im Winter gibt es beim Winzerhof sogar handgerollte Trüffelpralinen, gefüllt mit Tresterbrand vom Silvaner. Hergestellt werden diese rein ökologischen Köstlichkeiten vom Alt-Konditormeister Helmut Eckert. Doch damit ist das Produktsortiment noch nicht komplett. In der 250 Jahren alten Hausbrennerei erzeugt Hartmut Eckert nahezu zwanzig verschiedene Brände, Geiste und Liköre, alle mindestens zwei Jahre gereift.
Auch beim Service ist das Winzerpaar einfallsreich. Damit Sie eine Weinprobe so richtig genießen können, arbeitet man mit Hotels und einem Busunternehmen zusammen. So ist für den Transfer zwischen Weingut und Hotel und für eine Übernachtung optimal gesorgt. Nicht unerwähnt bleiben darf die neueste Idee: mit einem mobilen Schankstand bietet das Paar seine Weine und Sekte in ganz Deutschland an, beispielsweise bei Open-Air-Veranstaltungen oder Schlosskonzerten. Das elegante Schankmobil ist – natürlich samt Winzer und Weinen – für persönliche Feiern zu buchen.

Die regen Vertriebsaktivitäten scheinen Hartmut Eckert im Blut zu liegen. Schließlich stammt der studierte Wirtschaftsingenieur aus einer Kaufmannsfamilie und hat erst mit der Liebe zu seiner Frau auch seine Liebe zum Weinbau entdeckt.

Öffnungszeiten

Montag

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Dienstag

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Mittwoch

-

Donnerstag

-

Freitag

-

Samstag

10:00 - 16:00 Uhr

Sonntag

-

und nach Vereinbarung

Adresse

Unsere Adresse:

Werntalstraße 16 97450 Müdesheim

GPS:

49.9688753, 9.916287600000032


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Dornfelder, Regent, Schwarzriesling und Spätburgunder
Weißwein:
Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Scheurebe, Perle, Grauer Burgunder
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Perlwein, Rosensirup, Weinbrände und Obstdestillate, Trüffelpralinen,

Angebote & Leistungen


Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
  bis 25 Personen im Probierstübchen, bis 40 Personen im Gewölbekeller
Besondere Ereignisse:
  Heckenwirtschaft im Dezember
Weitere Besonderheiten:
  Schankmobil

Anreiseinformationen (Anfahrt)

von Norden: A 7 Fulda-Würzburg bis Ausfahrt Schweinfurt/Werneck und von dort auf der B 26 über Arnstein nach Müdesheim fahren.
von Süden: A 7 Würzburg-Fulda bis Ausfahrt Gramschatzer Wald, dann über Gramschatz nach Arnstein fahren, von dort der B 26 Richtung Karlstadt bis Müdesheim folgen
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