Im Mainzer Becken, in unmittelbarer Nähe zum Rhein, betreiben Georg und Margit Forster auf 15 ha Weinbau. Hier wechseln die Böden in dichter Folge, von leichterem Kies bis zu schwerem Lehm ist alles vorhanden. Da gilt es, für jede Parzelle diejenige Rebsorte auszuwählen, die für diesen Standort am besten geeignet ist. Zu den besten Lagen des Weinguts zählt die Burg Layer Hölle. Sie ist optimal nach Süden ausgerichtet, und ihr steiler mineralischer Schieferboden bietet ideale Voraussetzungen für ausdrucksstarke Weine. Etwa zwei Drittel der gesamten Rebfläche ist mit weißen Rebsorten bestockt. Neben klassischen Sorten wie etwa Riesling gedeihen auf den Weinbergen auch Spezialitäten wie der Frühburgunder. Die Erträge werden bei allen Rebstöcken bewusst niedrig gehalten, damit die Pflanzen extraktreiche Weine hervorbringen können. Mit 70 bis 80 hl/ha liegt das Niveau deutlich unter dem der konventionellen Winzer der Region, die im Durchschnitt 200 hl/ha ernten. Allen Weißweinen ist ihr feinfruchtiger, aromatischer Charakter gemein, der durch ein langsames Vergären des kühlen Leseguts unterstützt wird. Die roten Trauben werden zunächst auf der Maische vergoren und reifen dann bis Mai oder
Juni im Holzfass. Mancher Rotwein, zumeist ein besonders gehaltvoller und extraktreicher Regent, lagert einige Monate im Barriquefass und erhält dadurch feine Vanillearomen, die harmonisch eingebunden werden. Die kleinen Holzfässer bezieht das Weingut von einem benachbarten Küfer, der für deren Herstellung heimische Hunsrückeiche verwendet.

Georg Forster ist ein Freund restsüßer Weine, weshalb selbst die trockenen Weine auf der Weinliste nicht »derb-trocken« sind, wie er sagt, sondern meist Restzuckergehalte um die 9 g/l aufweisen. Seine Riesling Auslese dagegen ist nicht edelsüß, sondern ebenfalls trocken ausgebaut, was hierzulande eher selten anzutreffen ist. 1994 widmete der Winzer die Riesling Auslese seinem Namensvetter Georg Forster, der gemeinsam mit James Cook die Welt bereiste und in jenem Jahr seinen 200. Todestag hatte. Der 2000er
Riesling Auslese wurde ebenfalls eine besondere Ehre zuteil – sie durfte die besondere Verbindung zwischen der Naheregion und Edelsteinen zeigen und wurde in einer Blindverkostung von einer Jury ausgewählt, um mit einem Tigerauge geschmückt in den Verkauf zu gehen. Unter dem Namen Edelschliff dürfen jedes Jahr nur eintausend Flaschen als Sonderedition angeboten werden.

Die Familie von Georg Forster betreibt in Rümmelsheim nachweislich seit dem 18. Jahrhundert Landwirtschaft. 1938 siedelte der Betrieb aus dem ursprünglichen Ortskern aus, er grenzt noch heute an die umliegenden Weinberge. Vom Ackerbau und der Viehzucht trennten sich die Forsters Ende der 1960er Jahre, um anschließend von etwa 5 ha Rebfläche Fasswein zu erzeugen. Georg Forster übernahm 1986 nach seiner Ausbildung zum Winzermeister den elterlichen Betrieb und stellte ihn knapp zehn Jahre später entsprechend den Ecovin-Richtlinien komplett auf die ökologische Bewirtschaftung um. Zugleich verabschiedete er sich von der Fassweinbereitung und begann, seine Weine selbst auszubauen und zu vermarkten.

Öffnungszeiten

Montag

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Dienstag

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Mittwoch

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Donnerstag

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Freitag

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Samstag

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Sonntag

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nach Vereinbarung

Adresse

Unsere Adresse:

Burg-Layer-Straße 20 55452 Rümmelsheim

GPS:

49.9325161, 7.863921699999992


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder, Regent, Dornfelder, Frühburgunder
Weißwein:
Riesling, Weißer Burgunder, Müller-Thurgau, Kerner, Chardonnay
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Saft, Hefebrand

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
 
Hofladen / Vor-Ort Verkauf:
  mit Eiern, Wust, Backwaren, etc.
Besondere Ereignisse:
  Rümmelsheimer Weinfest zu Pfingsten

Anreiseinformationen (Anfahrt)

A 61 Koblenz-Alzey bis Ausfahrt Waldlaubersheim, dann über Waldlaubersheim nach Rümmelsheim fahren.
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