Im Alsenztal südlich von Bad Kreuznach erzeugen Martina und Peter Linxweiler auf den steinigen Verwitterungsböden von Sandstein und Schiefer charaktervolle Weine. Insbesondere die weißen Rebsorten lassen das Terroir beeindruckend durchschmecken, daher nehmen sie das Gros der 7 ha umfassenden Rebfläche ein, allen voran der Riesling. Alle Weine wachsen an nach Süden oder Südwesten geneigten Steilhängen mit 30 bis 60 Prozent Hangneigung. Gerade die kargen Böden und das trockene Klima bringen spritzige, rassige Weine hervor. Die Alisencia-Lage, die keiner der anderen heimischen Winzer haben wollte, ist sogar die Spitzenlage der Linxweilers und geradezu prädestiniert für herausragende Rieslinge. Auf dem reinen Schieferverwitterungsboden gewachsen, überzeugt etwa die 2001er Spätlese mit ihrer reifen, eindringlichen Frucht, der mineralischen Note und der saftigen Fülle.

Die Vergärung der Weine findet im Edelstahltank statt, der Ausbau im traditionellen Holzfass. Bei ihm hat jeder Riesling im Laufe seiner Entwicklung das Holzfass gesehen, sagt Peter Linxweiler, nur so erhalte er seinen feinen Schliff und die ideale Reife vor der Füllung. Im Cöllner Rosenberg erlebt der traditionelle Alsenztäler Mischsatz seine Renaissance. Riesling und Traminer wachsen hier nebeneinander und werden gemeinsam gelesen und gekeltert. Während der Gärung verschmelzen ihre Aromen intensiv und in idealer Weise. Was sich vor Jahrzehnten bewährte, ergänzt sich auch heute noch bestens: der Riesling bringt das Frische und Fruchtige mit, der Traminer den Stoff und den Körper. Um die historische Besonderheit dieses Weines zu unterstreichen, wird er in eine lange antikgrüne Schlegelflasche abgefüllt und mit einem Etikett versehen, das bereits 1920 die Weine der Hahnmühle trugen. Es wurde 1919 vom Pfälzer Heimatdichter Paul Münch geschaffen. Der abgebildete Ritter steht für die Beziehung der Hahnmühle zur Burg Stolzenberg, deren überwucherte Mauerreste im nahen Wald versteckt liegen. Als mittelalterliche Bannmühle stand die Hahnmühle damals unter dem besonderen Schutz der Burgherren. In der Familie Linxweiler wird schon seit mindestens 1820 Weinbau betrieben. Urgroßvater Karl Linxweiler war es, der 1898 die alte Mühle ersteigerte, in der bis 1880 Getreide gemahlen worden war. Zunächst erzeugten die Linxweilers Fasswein, ab 1920 bauten sie schließlich die zu jener Zeit noch sehr seltene Flaschenweinvermarktung auf.

Peter und Martina Linxweiler übernahmen 1986 das Weingut mit 2 ha Rebfläche. Zuvor war er im Garten- und
Landschaftsbau tätig gewesen, sie arbeitete beim Fernmeldeamt. Sein Vater wollte den Betrieb aufgeben und riet vom aufwändigen Steillagenweinbau ab. Doch Peter Linxweiler hatte es sich bereits in den Kopf gesetzt, sich selbständig zu machen, und warum nicht mit Weinbau? Zwar war die Mühle damals nur ein zweckmäßig genutzter Wirtschaftsbetrieb. Doch ihre Lage war so reizvoll, dass Peter und Martina Linxweiler sich ihrer annahmen. Sie renovierten die Gebäude und erlernten das Winzerhandwerk. Der Qualitätsanspruch des Naturland-Betriebes war stets auf hohem Niveau – und der heutige Erfolg bestätigt die beiden auf ihrem Weg.

Öffnungszeiten

Montag

8:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr

Dienstag

8:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch

8:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag

8:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr

Freitag

8:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr

Samstag

9:00 - 15:00 Uhr

Sonntag

-

und nach Vereinbarung

Adresse

Unsere Adresse:

67822 Mannweiler-Cölln

GPS:

49.6918772, 7.803475100000014


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder, Portugieser
Weißwein:
Riesling, Weißer Burgunder, Silvaner, Traminer, Chardonnay
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Brände

Angebote & Leistungen


Weinprobe / Verkostung:
  nur zum Verkauf
Besondere Ereignisse:
  Jahrgangsverkostung über Pfingsten mit Kunst und kulinarischen Köstlichkeiten (mit Voranmeldung)

Anreiseinformationen (Anfahrt)

A 6 Mannheim-Saarbrücken bis Ausfahrt Enkenbach-Alsenborn fahren, dann der B 48 über Rockenhausen nach Mannweiler-Cölln folgen.
Oder A 63 Alzey-Kaiserslautern bis Ausfahrt Winnweiler fahren und von dort der B 48 nach Mannweiler-Cölln folgen. Oder A 61 Koblenz-Alzey bis Ausfahrt Dorsheim fahren, dann der B 48 über Bad Kreuznach und Alsenz nach Mannweiler-Cölln folgen.
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