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Franz Braun orientiert sich bei seiner Arbeit im Keller am modernen internationalen Weinausbau. So vergären die Weißweine unter Verwendung von Reinzuchthefe in Edelstahltanks, die mit einer Kühlung
versehen sind. Sein Ziel sind trockene und junge, spritzige Weißweine. Die weißen Rebsorten nehmen
auf der insgesamt 7 ha großen Anbaufläche des Betriebes etwas mehr Platz ein als die roten. Die
Hauptsorten sind Weißer Burgunder, Riesling und Silvaner. Neu angepflanzt und erst demnächst im Ertrag ist Grauer Burgunder. Eine Besonderheit, die man schon heute bekommen kann, ist der Morio-Muskat. Diese Rebsorte wird in Deutschland selten angebaut, ist aber inzwischen zu Franz Brauns Steckenpferd avanciert. Auf der Weinliste wird er als halbtrockener Kabinett angeboten. Die Trauben der Rotweine werden selektiv mit der Hand geerntet, anschließend findet eine klassische Maischegärung statt. Auf den Barriqueausbau verzichtet Franz Braun wie nur ganz wenige andere Winzer aus Umweltschutzgründen. Für ihn bedeutet die Verwendung der kleinen Fässer eine Ressourcenverschwendung, weil die Fässer aus Eiche nur maximal drei Jahre ihren Zweck erfüllen. Die meisten Rotweine erhalten Sie – wie auch die Weißweine – als Qualitätsweine. Das Angebot reicht vom halbtrockenen Spätburgunder in der Literflasche über einen Rotling und einen trockenen St. Laurent bis zum lieblichen Dornfelder. Die Böden, auf denen die Rebstöcke wachsen, sind breit gefächert. Trockene, mineralische Buntsandsteinböden sind ebenso vorhanden wie toniger Lehm oder auch Löss-Lehm-Böden.

Nach seiner Ausbildung zum Weinbautechniker stieg Franz Braun 1985 in den elterlichen Betrieb in Ranschbach an der Südlichen Weinstraße ein. Bis dahin bewirtschafteten die Eltern das Weingut im Nebenerwerb und lieferten an eine Genossenschaft ab. Mehrere große Veränderungen hat Franz Braun durchgeführt: Er entschied sich für den Weinbau im Haupterwerb, baute die eigene Flaschenweinvermarktung auf und stellte den Betrieb auf die ökologische Wirtschaftsweise um. Seit 1990 ist er Mitglied beim Ecovin-Verband. Ein Aspekt dabei waren seine Erfahrungen mit Spinnmilben. Als dieser Schädling nämlich das Ausbringen von Insektiziden gar nicht mehr wahrzunehmen schien und sich genüßlich weiter vermehrte, fragte sich Franz Braun, wohin das denn führen solle. Konnten immer neue chemische Mittel die Lösung sein? An diesem Punkt besann er sich der Raubmilben, der natürlichen Feinde der Spinnmilben, und baute mit viel Geschick in seinem Weinberg eine neue Population auf, die seitdem die Spinnmilben in Grenzen hält.

Wer das Weingut Franz Braun am Rande des Pfälzer Waldes besucht, kann sich vor Ort von der lebendigen Flora und Fauna, die für den ökologischen Weinbau so wichtig ist, überzeugen. Aber nicht nur den Wein sollte man hier kosten, sondern auch das selbst gebackene Brot von Edith Ehnes – und sich unbedingt nach dem Anamorphosen-Tablett erkundigen: ein kleines Kunstwerk, das es in sich hat und Ihre Freunde und Gäste verblüffen wird!

Öffnungszeiten

Montag

-

Dienstag

-

Mittwoch

-

Donnerstag

-

Freitag

9:00 - 18:00 Uhr

Samstag

9:00 - 18:00 Uhr

Sonntag

-

und nach Vereinbarung

Adresse

Unsere Adresse:

Weinstraße 10 76829 Ranschbach

GPS:

49.198066, 8.035457700000052


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Dornfelder, Spätburgunder, St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Regent
Weißwein:
Weißer Burgunder, Riesling, Silvaner, Morio-Muskat
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Saft, Brände, Essig

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
 
Hofladen / Vor-Ort Verkauf:
  Gemüse, Salate, Naturkost - Backstube
Besondere Ereignisse:
  Hoffest (Termin im Internet)

Anreiseinformationen (Anfahrt)

A 65 Ludwigshafen-Karlsruhe bis Ausfahrt Landau Süd fahren, dann der B 10 Richtung Annweiler folgen, bis es links über Birkweiler nach Ranschbach abgeht.

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