Beim Weingut Fippinger-Wick im romantischen Zellertal gibt es einige Spezialitäten zu entdecken. Eine davon – und dieser hat das Weingut zweifelsohne seinen guten Ruf weit über die Grenzen der Pfalz hinaus zu verdanken – ist seine Barrique-Serie. Die kleinen Schwarzen, wie sie hier genannt werden, sind eine ganz besondere Herausforderung, der Jochen Wick sich mit Ehrgeiz und Begeisterung stellt. Dass er dabei das richtige Gespür hat, zeigen ihm nicht zuletzt die zahlreichen Auszeichnungen. Barriqueausbau sei gewissermaßen mit Hintergrundmalerei zu vergleichen: die Rebsorte steht im Vordergrund und der Holzton bildet die Kulisse, die Feinzeichnung.

Ein schwerer, gehaltvoller Regent mit hohem Lagerpotenzial gehört ebenso zu den kleinen Schwarzen wie ein Dornfelder mit eindringlichem Duft nach Vanille und Johannisbeeren oder ein Spätburgunder, der seine Genießer mit weichen Tanninen, einer zarten Säure und ausdrucksvoller Frucht beeindruckt. Mit dabei ist auch ein 20 Monate im Barriquefass ausgebauter Dunkelfelder. Diese Rebsorte wurde ursprünglich gezüchtet, um dem Portugieser als Deckwein mehr Farbe zu verleihen. Vor über zehn Jahren probierte Jochen Wick aus, ob er denn auch eigenständig auszubauen sei – und in der Tat: als südländischer Typ mit einem hohen Tanningehalt ist er inzwischen sehr begehrt.

Neben den Rotweinen wachsen auf der insgesamt 12 ha großen Anbaufläche auch weiße Rebsorten, allen voran der Riesling. Eine altmodische Vorliebe hegen Martina und Jochen Wick dem Gewürztraminer. 30 Jahre alte Reben liefern die Trauben für große harmonische Weine mit intensivem Rosenduft. Eigenwillig und deshalb immer seltener sei diese Sorte, sagen sie und bezeichnen sie sogleich als launisch und kapriziös, wahrhaft königlich und ewig weiblich. Wer kann da der Versuchung widerstehen, ihren Wein zu kosten?

Beim Ausbau aller Weine ist Jochen Wick stets darauf bedacht, möglichst wenig in die Prozesse einzugreifen. Die Verwendung von natürlichen Hefen unterstützt den regionaltypischen Charakter, auf Pumpvorgänge wird so weit wie möglich verzichtet. Der Weinkeller des Winzerhofes ist ein wahres Schmuckstück – weinbaulich wie atmosphärisch. Sagenhafte 70 m reicht das Gewölbe gerade in den Berg hinein und schafft damit ein optimales Klima. Und für Ausstellungen, Verkostungen und Veranstaltungen bietet der Gewölbekeller bei Kerzenschein ein einmaliges Ambiente.

Der Höhepunkt des Jahres ist das Olivenölfest »oliandi« am ersten Maiwochenende, bei dem die Wicks in ihrem Innenhof Weinkultur mit der Kultur des Olivenöls verbinden. Dabei wird nicht nur der eigene neue Jahrgang vorgestellt, sondern gemeinsam mit der Firma zait auch die neue Olivenernte. Vor einigen Jahren entdeckte das Winzerpaar, dass Olivenöl ideal zu ihrer eigenen gesunden und lustbetonten Lebensweise passt und wollten ihm mehr Aufmerksamkeit schenken. Inzwischen hat sich das Fest mit Kunstausstellungen, Aktionen der Teekampagne Berlin, einer Käsemanufaktur und vielem mehr zu einem Erlebnis entwickelt, das sich Kunden und Freunde jedes Jahr aufs Neue rot im Kalender vormerken.

Eine weitere Spezialität des Ecovin-Weinguts ist der erste ökologische Balsamico Deutschlands, der Biobalsam. Nach dem traditionellen Modena-Verfahren, bei dem ausschließlich Traubenmostkonzentrat Verwendung findet, wird er aus Pfälzer Ökotrauben hergestellt.

Öffnungszeiten

Montag

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Dienstag

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Mittwoch

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Donnerstag

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Freitag

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Samstag

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Sonntag

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nach Vereinbarung

Adresse

Unsere Adresse:

Hauptstraße 2 67308 Zell im Zellertal

GPS:

49.6492465, 8.141402200000016


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder
Weißwein:
Gewürztraminer, Riesling
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Saft, Biobalsam (Balsamico), Olivenöl, Pesto,

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
  Barriqueproben im kerzenbeleuchteten Gewölbekeller
Besondere Ereignisse:
  am ersten Maiwochenende das »oliandi« Olivenölfest
Weitere Besonderheiten:
  kulinarische Veranstaltungen in Kooperation mit namhaften Restaurants

Anreiseinformationen (Anfahrt)

A 61 Koblenz-Ludwigshafen bis Ausfahrt Worms fahren, dann der B 47 Richtung Kirchheimbolanden folgen, bis es kurz nach Niefernheim rechts nach Zell abgeht.
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