Gerhard Hufs Weißweine sind grundsätzlich trocken – wobei eine gewisse natürliche Restsüße deutsche Weißweine seiner Meinung nach eleganter machen. Den Wünschen seiner Kunden entsprechend baut er sie jugendlich, frisch und fruchtbetont aus. Der Schwerpunkt bei den weißen Rebsorten liegt beim Riesling und beim Silvaner. Einige Rieslinge erhalten durch einen kurzen Aufenthalt im Holzfass ihren letzten Schliff. Beim Anbau der pilztoleranten Sorte Phönix kann Gerhard Huf auf jeglichen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichten. Etwas mehr Fläche als die Weißweine nehmen die roten Rebsorten ein. Hier liegt das Augenmerk vor allem auf dem Spätburgunder. Wie die weißen Trauben werden auch die roten sämtlich mit der Hand gelesen und grundsätzlich trocken ausgebaut. In der Weinliste dominieren Qualitätsweine. Nach der Gärung reifen sie im Fass aus Eichenholz und erhalten durch den biologischen Säuerabbau ihre weiche Nuance.

Neben dem Wein sind Tafeltrauben ein schmackhaftes Angebot von Gerhard Huf. Ab Anfang September erhalten Sie wunderbar schmeckende Trauben, die von den roten Rebsorten Regent und Nero kommen. Dabei handelt es sich ebenfalls um pilztolerante Rebsorten, die das ganze Jahr über kein einziges Mal gespritzt werden brauchen.

Übernommen hat Gerhard Huf das Weingut 1988 von seinem Vater. Während sein Urgroßvater auf dem Hof noch seine Schmiede betrieben hat und der Großvater neben der Landwirtschaft schon die ersten Rebstöcke pflanzte, hatte sein Vater bereits den Weinbau forciert. Immerhin ist das warme und trockene Klima in Ingelheim ideal, besonders für Rotwein.

Die Entscheidung für die Umstellung auf den ökologischen Weinbau fiel etwa 1990, die Mitgliedschaft bei Ecovin folgte ein Jahr später. Mehrere Aspekte haben zu dem Wandel beigetragen. Als Jäger entging es Gerhard Huf nicht, dass der Bestand an Fasanen und Hasen zusehens abnahm, als eine Folge der üblichen Landbewirtschaftung, die wenig Rücksicht auf die Flora und Fauna nimmt. Ein weiterer Anstoß für sein Umdenken war die Geburt des ersten Kindes und damit die persönliche Verantwortungsübernahme für eine neue Generation. Und nicht zuletzt fühlte sich Gerhard Huf als überzeugter Christ in der Verpflichtung, die Schöpfung zu bewahren. Gründe gab es also genug, den neuen Weg einzuschlagen, und da er bei anderen Winzern beobachten konnte, dass ökologischer Weinbau machbar ist und funktioniert, entschied auch Gerhard Huf sich dafür. Dass er anfangs viel Lehrgeld bezahlte, soll nicht verschwiegen werden. Vor allem war es schwierig, die Konkurrenz der Reben und der Begrünung um das knappe Wasser und die begrenzten Nährstoffe in den Griff zu bekommen. Inzwischen liegt der Traubenertrag mit durchschnittlich 50 bis 60 hl/ha nur knapp unterhalb des Ertrages vor der Umstellung. Um die Landschaft und die Weinberge rund um Ingelheim kennen zu lernen, wurde jüngst gemeinsam von den hiesigen Winzern und dem Bauernverband die »Weinmeile« ins Leben gerufen. Bei dieser Wanderung kann man durch informative Schilder geleitet, die ökologischen, landschaftlichen und weinbaulichen Aspekte der Region erkunden. Für Gruppen werden auch geführte Wanderungen organisiert.

Öffnungszeiten

Montag

8:00 - 18:00 Uhr

Dienstag

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Adresse

Unsere Adresse:

Mainzer Straße 38 55218 Ingelheim

GPS:

49.9758719, 8.067124599999943


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Spätburgunder, Portugieser, Dornfelder, Regent, Frühburgunder
Weißwein:
Riesling, Silvaner, Weißer und Grauer Burgunder, Saphira, Phönix
Weitere Erzeugnisse:
Sekt, Saft, Weinhefebrand

Angebote & Leistungen


Weinbergsführungen:
 
Weinkellerführungen:
 
Weinprobe / Verkostung:
 

Anreiseinformationen (Anfahrt)

A 60 Mainz-Bingen bis Ausfahrt Ingelheim-Ost oder -West fahren.
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