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Wer im Château de Capitoul zur Dégustation einkehrt, meint einen noblen Feinkostladen betreten zu haben. Der attraktive Pavillon an der Départementstraße 32 Richtung Süden ist an allen Wänden mit Regalen bestückt, gefüllt mir leckeren Spezialitäten der Region, vom Bienenhonig bis zu grobkörnigem Meersalz. Was immer beliebt: Erfrischungen, Gästezimmer, Seminarräume – alles zu Ihrer Verfügung, Mesdames, Messieurs. Der Wein steht nicht unbedingt im Mittelpunkt, obwohl er es verdient hätte: Charles Mock produziert ganz ausgezeichnete Cuvées und bietet sie obendrein erstaunlich günstig an. Ein Glas Capitoul Rosé, das ist wie eine frische Abendbrise vom Mittelmeer: frisch, kräftig, mit den blumigen Aromen einer sommerlichen Steilküsten-Vegetation… Weinbau hat man in der Gegend um Narbonne schon vor mehr als 2000 Jahren gekannt, während der Herrschaft der muselmanischen Sarazenen aber vernachlässigt. Im 18. und 19. Jahrhundert stieg das Winzertum hier zu großer Blüte auf, und gegen Ende des 19. Jahrhunderts, nach Überwindung der Reblaus-Katastrophe, entstand das Château de Capitoul. 1930 erwarb es ein aus Algerien nach Frankreich zurückgekehrter Winzer namens Jean-Marie Aupècle. Er leistete tüchtige Aufbauarbeit, auf welcher heute die Erfolge seines Enkels Charles Mock basieren.

»Das Gut meines Großvaters in Algerien trug den Namen Maelma, nach dem habe ich 2003 meinen besten Rotwein benannt.« Neben dem Maelma führt Mock die Linien Rocailles und Lavandine, alle in Rot, Rosé und Weiß. Seit 15 Jahren werden die Weine vom Château Capitoul im Hachette gelistet, Parker gestand dem Maelma Jahrgang 2000 immerhin 90 Punkte zu. Vor der Flaschenabfüllung ruht er 18 Monate lang im Holz; die anderen Weine bleiben acht bis 14 Monate darin. Die vorangehende Vinifikation findet in Betoncuves statt. Die Bodenverhältnisse jener Parzellen, die zum Château Capitoul gehören, sind sehr unterschiedlich. Tonkalk, grober Kies und Konglomerate unterschiedlicher Zusammensetzung geben auch dem Wein ihre differierenden Noten mit. Die 65 Hektar Gesamtfläche befinden sich in einer Region, die sich »La Clape« nennt; es bezeichnet ein Massiv, das zum Meer hin abfällt und nach dem die Weine benannt sind. Die AOC-Anerkennung erhielt La Clape 1985. Mock baut fast alle Rebsorten an, die in der Region üblich sind: Carignan, Syrah, Grenache Noir, Cinsault, Marsanne, Viognier, Grenache Blanc, Mourvèdre, Roussanne.

Zwanzig Jahre Winzer aus Leidenschaft: Charles Mock, aus dem Elsass stammend, Jahrgang 1956 und diplomierter Agraringenieur, gehört zu denen, die nur ihre Arbeit kennen und sich keine Hobbys leisten. »Ich habe eine Frau, der ich mein Glück zu verdanken habe, und vier Kinder – was brauche ich mehr?«

Adresse

Unsere Adresse:

Route de Gruissan Lavandine 11100 Narbonne

GPS:

43.184261, 3.0030199999999923


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Château de Capitoul Lavandines La Clape AOC – Grenache, Syrah, Carignan;
Château de Capitoul Rocailles La Clape AOC – Grenache, Syrah, Carignan;
Château de Capitoul Maelma La Clape AOC – Syrah, Grenache, Cinsault.
Weißwein:
Château de Capitoul Viognier Les Tardives Blanc sec La Clape AOC – Viognier;
Château de Capitoul Les Rocailles Blanc La Clape AOC.
Rosé:
Château de Capitoul Les Rocailles La Clape AOC – Syrah, Grenache Noir, Carignan.

Angebote & Leistungen



Anreiseinformationen (Anfahrt)

Von Narbonne die Départementstraße D 32 Richtung Süden nach Gruissan fahren, rechts der ausgeschilderten Zufahrt (Allee) zum Château folgen.

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