Szakálvin (zu Deutsch Bart-Wein) ist eine der einfacheren Familienkellereien im Vergleich zu den Stars der Umgebung. Andererseits liegen Presshaus, Keller und die Weingärten im idyllischen Nationalpark Balaton-Oberland, und bieten herrliche Aussichten auf den See. Und schließlich sind die Weine frisch, säurebetont aber ausgeglichen, manche mit einem feinen Rosenduft geschmückt (der Traminer), andere mit einem ordentlichen Körper (der Welschriesling).

Die Winzerfamilie besteht aus dem jungen Ehepar Viktória und Miklós Juhász und dem Vater der Frau, Tivadar Bakos. Die Weinbautradition kommt aus ihrer Familie, wo mehrere Groß und Urgroßväter Weinbauern gewesen sind, wenn auch nur als Selbstversorger. Die Jungen Leute studierten Weinbautechnik und lernten sich dabei kennen. Viktorias Vater ist Autodidakt.

Ihr gemietetes Wein- und Wohnhaus wurde in den 1960-er Jahren im Stil des Bauernbarock gebaut und in den 90-er Jahren gründlich renoviert. Hier steht auch der Kunststofftank für die erste Fermentation. Wegen des steinigen Bodens befindet sich der „Keller“ in einem oberirdischen (auf 14° C. gekühlten) Anbau mit 20 verschieden jungen bzw. alten Eichenfässern – für insgesamt 100 Hektoliter Wein.

Die Familie bewirtschaftet 35 Hektar in der heißen Káli Senke, wo die meisten Ortsnamen mit Kő- oder Köves-, „Stein-“ oder„Steinig-“ beginnen. Ihre 30 Jahre alte Reben an den Südwestlagen Köveskál, Szentbékkálla und Mindszentkálla stehen denn auch auf Stein-Lehm-Böden und fühlen sich dabei sichtlich wohl. Es sind Olaszrizling (Welschriesling), Chardonnay, Tramini (Traminer), Szürkebarát (Grauer Mönch) und Hárslevelő (Lindenblättriger). Seit 2000 bauen sie in Köveskál auch Pinot noir an. Die alten Reben stehen noch weiter auseinander als sonst in Ungarn, (die Reihen sogar 3,5 m, die Reben 1 m), damit die großen und breiten sowjetischen Erntemaschinen zwischen ihnen Platz genug hatten. Die neuen Pflanzungen sind natürlich dichter: 2 m mal 80 cm. Geerntet wird mit der Hand und 195 zwar etwa 2 kg pro Rebstock, was durchaus eine Ertragsreduzierung bedeutet.

Die erste Fermentation der Weißweine erfolgt temperaturreguliert im Kunststofftank; anschließend kommen sie für sechs bis acht Monate in die 225 Liter großen, zwischen einem und drei Jahre alten Eichenfässer. Ähnlich beim Pinot noir. Er  bleibt zwei Wochen auf der Maische und für ein Jahr im Eichenfass, bevor er auf Flaschen gefüllt wird.

Die Kellerei produziert pro Jahr etwa 150.000 Flaschen Wein, von denen die meisten an Besucher verkauft  werden. Außerdem bekommt man sie in einigen Restaurants und Weinläden der Gegend.

Adresse

Unsere Adresse:

H-8254 Kővágóörs Kristina-major, 0210/hrsz

GPS:

46.8489086, 17.6006181

E-Mail:

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Web:

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Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Köveskáli pinot noir
Weißwein:
Köveskáli Olaszrizling (Welschriesling)
Balatonfelvidéki Olaszrizling
Szentbékkállai Chardonnay
Köveskáli Tramini (Traminer)
Köveskáli Szürkebarát (Grauer Mönch)
Mintszentkállai Hárslevelő Lindenblättrieger)

Angebote & Leistungen



Anreiseinformationen (Anfahrt)

Von Budapest: M7; bei Balatonaliga Ausfahrt Richtung Balatonfüred und zum Nordufer auf die Landstraße 71, die um den See führt; nach Balatonfüred, Tihany und Balatonszepezd bei Révfülöp die 71 verlassen, Kővágóörs ist beschildert, an der Einfahrt zum Krisztina-major (ein ehemaliges Gutshof) steht ein Schild – außerdem kennt es jeder im Dorf. Von Budapest sind es etwa 150 km.
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