Wie die meisten Menschen im ostungarischen Eger waren auch die Vorfahren des Dr. Pók Winzer. Er selbst, 1957 geboren, studierte an der Hochschule für Gartenbau und Ernährung, Fachbereich Rebenanbau in Budapest. Wegen seiner guten Leistungen bekam er ein Stipendium für seine Doktorarbeit: „Qualitäts-Weinanbau in Kalifornien“. Anschließend arbeitete Dr. Pók bei den Wein-Forschungsanstalten in Kecskemét und Szekszárd. Nach der politischen Wende 1989 hat ihn die Kellerei Antinori-Zwack im südungarischen Bátalpáti engagiert, wo er bis zur Gründung seines eigenen kleinen Betriebes blieb. Das war 1995. Mit der finanziellen und tätigen Hilfe seiner ganzen, weit verzweigen Familie und seines Winzerfreundes, György Polónyi, kaufte er in der Straße der Presshäuser in Eger ein Gebäude mit Keller aus dem Jahr 1814. Im Haus befinden sich auf 140 Quadratmeter die Pressen, die Stahltanks, das Büro und die Wohnung. Einer der beiden parallel in Tuffstein gehauenen Kellergänge stammt ebenfalls aus dem Jahr 1814. Hier reifen die Flaschenweine. Im anderen, neuen, ebenfalls mit einer schönen Bogenförmigen Decke befinden sich die Eichenfässer aus dem Zemplener Gebirge: 70 neue Fässer mit 6, 10 und 20 Hektoliter. Insgesamt reifen hier etwa 700 Hektoliter von drei Jahrgängen. Das Unternehmen floriert. Die Familienmitglieder widmen sich wieder ihren eigentlichen Berufen, der Weinanbau und die Vinifizierung werden von Dr. Pók, seinen Angestellten und Saisonarbeitern erledigt.

An den berühmten Südlagen Nagyeged und Nagygalagonyás baut Dr. Pók Kékfrankos (Blaufränkisch) an, auf dem Síkhegy ist es Leányka (Mädchentraube), auf Pajdos sind es mehrere rote Trauben für den Egri bikavér (Egerer Stierblut – wegen der dunklen Farbe). Dies ist der berühmteste Cuvée der Region, den jeder Winzer ein wenig anders komponiert, aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Cabernet franc und Merlot. Außerdem wachsen auf der Lage Pajdos seine weißen Weine: Szürkebarát (Grauer Mönch), Furmint und Hárslevelő (Lindenblättriger). Der Boden ist meistenteils Tuffstein im Untergrund, darauf gebundene in Nährstoffen reiche Lehm-, Wiesen- und braune oder schwarze Walderde. In Nagyeged wachsen die Reben auf Kalkboden.

Von den ältesten Reben vor 50 Jahren locker gepflanzt stehen 3.300 auf einem Hektar. Bei den Neupflanzungen in Noszvaj sind es 5.200 und sogar 7.000 pro Hektar in Nagyeged. Außerdem werden die neuen Reben auf 60 – 70 cm niedrig gehalten – um sie von der Rückstrahlung der Sonnenwärme durch die Erde profitieren zu lassen. Geerntet wird mit der Hand, ausschließlich reife Trauben und durch die strenge Ertragsreduktion nur ein bis anderthalb Kilo pro Pflanze. Das sind 30 – 40 Hektoliter Most pro Hektar.

Die erste Fermentation vollzieht sich mit Zuchthefe temperaturreguliert im Stahltank. Die Weißweine verbleiben zwei bis drei Monate im Tank, die Roten sechs bis 24 Monate. Anschließend in Flaschen gefüllt, werden sie auf die Reise in die USA geschickt. Sie sind frisch, duft- und fruchtbetont.

Anders die Barrique-Weine, etwa der Chardonnay: Sie werden gleich mit der Reinzuchthefe in den neuen, kleinen Eichenfässern im etwa 10° C. kühlen Keller vergoren. Die Weißen bleiben dort 12 – 18 Monate, die Roten sogar 24 Monate und anschließend reifen sie noch 6 – 36 Monate in Flaschen. Den Verkauf der jährlichen Produktion von etwa 25.000 bis 30.000 Flaschen übernimmt die Monarchia Borkereskedelmi Kft. – Monarchia Weinhandels GmbH in ihren Geschäften: Budapest, IX. Kinizsi utca 30 – 36; Székesfehérvár, Várkőr út 1; Eszencia Borüzlet, Debrecen, Simonffy utca 4 – 6. Auch um den Export in die USA kümmert sich Monarchia.

In Deutschland verkauft Frau Karen Schaumburg in ihrem Ungarischen Weinkontor in Leipzig die Weine des Dr. Pók.

Adresse

Unsere Adresse:

Verőszala utca 66, H-3300 Eger

GPS:

47.91018803877071, 20.36742603740447


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Egri Bikavér barrel selection
Rhapsody in Red
Bazilika cuvée
Weißwein:
Egri Leányka – Zengő (ein Cuvée aus Mädchentraube und Zengő)
Egri Zöld Veltelini (Grüner Veltliner)
Egri Chardonnay
Rosé:
Kékfrankos Rozé

Angebote & Leistungen



Anreiseinformationen (Anfahrt)

Von Budapest: Autobahn M3 Richtung (Osten) Miskolc, Ausfahrt Eger und weiter auf der Landstraße 25, bis zum Zentrum. In der Hauptstraße, das ist die Széchenyi út, stellt man das Auto ab und geht zu Fuß Richtung Norden, zur hohen griechischen Kirche, die weithin sichtbar ist. Der Weg führt durch eine Unterführung und an der großen Weinfirma Egervin vorbei, dann folgt die Kreuzung mit der Verőszala utca.




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