Zur Zeit ist dies die wichtigste
Kellerei der Region, wo traditionell
Weißwein angebaut wird – und wo
laut Gesetz nur Weißwein angebaut
werden darf. Und berühmt ist die
Familienkellerei landesweit durch
ihre hervorragende altungarische
Rebe Ezerjó (Tausendgut).
Daneben wachsen in den Weingärten
der Familie Leányka (Mädchentraube),
Tramini, Ottonel muskotály
(Muskat-Ottonel), Királyleányka
(Königstochter), Zöldveltelini
(Grüner Veltliner) außerdem Olasz
rizling (Welschriesling), Chardonnay
und Sauvignon blanc – eine breite
Produktion von leichten, trockenen,
gewichtigen trocken ausgebauten
Spätlesen und edelsüßen Weinen.
Durch die Steillagen und Terrassen
stehen auf dem insgesamt 35 Hektar
großen Anbaugebiet mit hauptsächlich
Lössböden – neben Kies, Ton
und Sand – durchschnittlich 3.300
Rebstöcke pro Hektar. Die ältesten
Ezerjó-Reben wurden bereits 1954
gepflanzt. Sie tragen wenig, aber
hervorragende Qualitäten.
Obendrein arbeiten die Bozókys
auf allen Lagen ertragsreduziert,
lesen etwa zwei Kilo Früchte pro
Rebstock, was durchschnittlich 60
Doppelzentner Trauben pro Hektar
ergibt.
Die erste Gärung der leichten,
trockenen Weine vollzieht sich in
Stahltanks. Ausgebaut werden sie in
Eichenfässern. Der auf diese Weise
vinfizierte Chardonnay hat eine
metallische Säure als Grundlage,
darüber schmeckt man herrliche
Obstaromen. Der ebenfalls sortenrein
gekelterte trockene Ezerjó
(Tausendgut) ist reich an typischen
Säuren und Aromen der Traube und
auch hier schmeckt man den leicht
metallischen Geschmack des
Terroirs. Anders die Trockenbeeren-
Auslesen. Die vom Botritis befallenen
edelfaulen Beeren werden Beere
für Beere, wie sie verschrumpeln,
nacheinander mit der Hand geerntet
und schon im Holzfass vergoren.
Anschließend reifen sie vorschriftsmäßig
mindestens zwei Jahre in
kleinen 50-Liter-Fässern, dann mindestens
ein Jahr in der Flasche,
bevor sie in die Geschäfte oder auf
den Tisch der Gäste kommen. Die
besonderen Qualitäten, die neben
den schweren Fruchtaromen schon
mal 170 g Restzucker pro Liter
enthalten (und einem 6-Buttigen
Tokajer Aszú entsprechen, siehe bei
Tokaj), reifen fünf, sechs Jahre. Aber
es gibt auch 15-jährige.
Die Familie Bozóky besteht aus
drei Personen, und alle arbeiten
zusammen in den Weingärten und
der Kellerei. István Bozóky, Jahrgang
1947, hat am Weinbaugymnasium
Abitur gemacht und an der Gartenbau-
Univesität, Fach Weinanbau,
studiert. Seine Frau Mónika, geboren
1950, studierte an der Hochschule
für Außenhandel und Sohn Péter
ist gelernter Gastronom. Beide, Frau
und Sohn, sprechen gut Deutsch.
„Wir haben keine Weinbautradition
in der Familie“, sagt István Bozóky,
„ich bin der erste Winzer.“ Nach
Ende seines Studiums 1970 war er
Angestellter einer staatlichen Kellerei und nach der politischen Wende
1989 kaufte er das Haus und den
Keller, in dem er zuvor gearbeitet
hatte. Das hübsche etwa 300 Jahre
alte Barockgebäude samt den 250
Meter langen unterirdischen Gängen
und Lagerstätten wurde 2001 bei
Auflagen der Denkmalschutzbehörde
restauriert. Dabei sind ein Raum
für die Verkostung, ein anderer als
Restaurant entstanden. Und angesichts
der Qualität des Ambientes,
der Weine und der Speisen versammelt
sich hier regelmäßig die ungarische
und ausländische Feinschme-
❧ Weißweine

Verkostung
während des ganzen Jahres nach telefonischer Anmeldung.
ckerprominenz. Sie sind denn auch
die besten Kaufkunden der Weine.
Außerdem bekommt man sie in den
Vinotheken der Umgebung und in
der Spitzengastronomie im ganzen
Land, Budapest natürlich eingeschlossen

Adresse

Unsere Adresse:

H-8060 Mór Pince utca 22

GPS:

47.37737254479148, 18.214083441709818


Unsere Weine & Erzeugnisse


Weißwein:
Ezerjó (Tausendgut)
Leányka (Mädchentraube)
Tramini (Traminer)
Ottonel muskotály (Muskat-Ottonel)
Királyleányka (Königstochter)
Zöldveltelini (Grüner Veltliner)
Olasz rizling (Welschriesling)
Chardonnay
Sauvignon blanc
Süßwein:
Edelsüße Weine
Móri Aszú (je nach Jahrgang verschieden schwere Qualitäten von 3- bis 6-buttigen Tokajer Aszú entsprechend).

Angebote & Leistungen



Anreiseinformationen (Anfahrt)

Von Budapest: M7 Richtung Balaton (Plattensee); Ausfahrt Székesfehérvár, durch die Stadt, immer Richtung Győr und die Landstraße 81, ist die erreicht, sind es nur noch 26 km durch eine hübsche Hügellandschaft; ab Mór-Zentrum beschildert.
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