Die Neugeburt der Klosterkellerei begann 2001. Nach langen Querelen um die Besitzverhältnisse, fanden die Äbte in der Ungarischen Außenhandelsbank (Magyar Külkereskedelmi Bank) einen potenten Partner. 2003 war der Bau vollendet. Das neue Presshaus aus hellem Stein lehnt am Berg und ähnelt einer freundlichen Festung. Ganz oben an der Bergspitze kommen die Trauben an, werden sanft gepresst, bzw. gemahlen der Most bzw. die rote Maische fließt eine Etage tiefer in temperatur-regulierbare Stahlbehälter, bzw. Holzwannen – 30 Meter tiefer im Berg. In diesem nagelneuen, mehrmals verzweigten Lösskeller befinden sich auch die 225-Liter-Barrique-, die 500-Liter-Eichenfässer und bis zu 300.000 volle Flaschen.

Die Neupflanzungen begannen 2001 und endeten 2004. Heute beträgt die Anbaufläche 52 Hektar. Der Boden besteht aus Kalk und Löss. Darin gedeihen Rheinriesling (Rajnai rizling), Welschriesling (Olasz rizling), Traminer (Tramini), die autochtonen Sorten Ezerjó (Tausendgut) und Füszeres (etwa: Würzig). Außerdem die neuen modischen Sorten Chardonnay, Pinot blanc und Sauvignon blanc. Schließlich drei Rote: Pinot noir, Merlot und Cabernet franc. Geerntet wird mit der Hand und durch die Ertragsbegrenzung zwischen ein und zwei Kilo pro Pflanze. Die jährliche Produktion beträgt etwa 250.000 Flaschen. Der Ausbau der Weißweine geschieht im Eichenfass, nach sechs Monaten werden sie in Flaschen gefüllt. Es sind fein duftende Weißweine mit einer frischen Säure und einem gewissen Körper, die Hauptattraktion der Kellerei und der ganzen Region. Die Roten bleiben in den Holzwannen etwa drei bis vier Wochen auf der Maische, kommen dann in Stahltanks, die besten des Jahrgangs werden für einige Monate in Barriquefässer umgepumpt, die anderen in große Eichenfässer. Dann wird auch für sie die Flaschenabfüllanlage eingeschaltet. Der Ausbau der Rotweine beträgt insgesamt etwa neun Monate. Der Kellermeister der Mönche, Zsolt Liptai hat beim berühmten Tibor Gál und in Kalifornien gelernt. Zudem berät ihn Tibor Gál weiterhin. Der erste Wein der Kellerei war ein weißer Cuvée namens Tricollis (von lateinisch: „Drei Hügel“) aus Welschriesling, Rheinriesling und Traminer. Er kam 2003 auf den Markt und war sogleich erfolgreich. Und das blieb er bis heute. Bei der Messe wird er täglich in Christi Blut verwandelt. Der Traminer 2004 wurde beim landesweiten Wettbewerb, Pannon Bormustra 2005 unter die besten 20 Weißweine gewählt. Beim Japan Wine Challenge 2005 bekam der Rheinriesling 2004 Gold, der Traminer 2004 Bronze.

Die Region Pannonhalma gehört nicht zu den ganz großen wie Villány oder Tokaj, aber es wachsen hier elegante, säurebetonte Weiß- und würzige Rotweine. Verkauft werden die klösterlichen Flaschen vom Budapester Großhändler Bortársaság (Weingesellschaft) an Fachgeschäfte und die Gastronomie. In Deutschland bekommt man sie bei Lenke Kornek in München und in den Läden der Manufaktum-Kette.

Adresse

Unsere Adresse:

H-9090 Pannonhalma Vár 1

GPS:

47.55266516949391, 17.760817551214586


Unsere Weine & Erzeugnisse


Rotwein:
Pannonhalmi Apátsági Pinot noir
Pannonhalmi Apátsági Merlot
Weißwein:
Pannonhalmi Apátsági Sauvignon blanc
Pannonhalmi Apátsági Rajnai Rizling
Pannonhalmi Apátsági Tricollis Cuvée (aus Welschriesling, Rheinriesling und Traminer)
Pannonhalmi Apátsági Hemina Cuvée (aus Pinot blanc und Chardonnay)
Rosé:
Pannonhalmi Apátsági Cabernet franc rosé

Angebote & Leistungen



Anreiseinformationen (Anfahrt)

Von Budapest: M1 Richtung Westen, Ausfahrt bei Győr (Rab), Pannonhalma ist beschildert; die Kellerei befindet sich 200 Meter neben der Abtei.
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