694.000 ha Rebfläche | 20 Weinanbaugebiete | Weinproduktion: 43% weiß, 57% rot

 

Weinbau in der Toskana (Italien)

Atemberaubende Weinlandschaft in der Toskana (Italien)

»Oinotria tellus«, das unsterbliche »Land des Weins« – kein anderes Land, vielleicht nicht einmal Frankreich, verdient diese Bezeichnung, gibt es doch nicht eine unter den 20 italienischen Regionen, in der kein Wein angebaut wird.

Im Jahresdurchschnitt werden auf den knapp 700.000 Hektar Rebfläche gut 45 Millionen Hektoliter Wein erzeugt – damit gehört Italien neben Frankreich und Spanien zu den weltweit größten Weinerzeugern. Über die Hälfte der italienischen Weinerzeugung kommt aus den vier großen Weinbauregionen Sizilien, Apulien, dem Veneto und der Emilia-Romagna. Dahinter folgenden die Regionen Latium, die Abruzzen, Piemont und die Toscana, gefolgt von Kampanien, Marken, der Lombardei, Sardinien, Friuli-Venezia Giulia, Trentino-Alto Adige (Südtirol), Kalabrien und Umbrien. Am Ende der Skala, solange es um die Menge geht, rangieren die Basilicata, Molise und Ligurien. Das Schlusslicht bildet das winzige Valle d‘ Aosta.

 

Qualitativ – je nach Region – erhebliche Unterschiede

Nicht allein hinsichtlich der Quantität bestehen gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen italienischen Regionen. Bedingt durch die Vielfalt der Klimazonen, der Bodenarten, der Rebsorten, der Weinbaumethoden und der ökonomisch-sozialen Differenzierungen gibt es noch wesentlich tiefgreifendere Unterschiede hinsichtlich der Qualität. Dies wirkt sich einerseits regional aus. Die qualitativ führenden Weinbauregionen des Landes sind derzeit zweifellos Piemont und die Toscana, vielleicht noch Friuli-Venezia Giulia, schon deutlich dahinter und jeweils nur noch sehr partiell Trentino-Alto Adige, Lombardei und Veneto. Zwar kommen gut 40 % der Weinerzeugung Italiens aus dem Süden, doch von den je nach Jahrgang um 9 Mill. hl Qualitätswein kommen nahezu 90% aus Nord- und Mittelitalien, während der Anteil der Qualitätsweinerzeugung an der Gesamterzeugung im Süden kaum 5 % ausmacht.

Ein Reflex dieser Situation sind nicht zuletzt die dramatisch auseinanderfallenden durchschnittlichen Hektarerträge, die in den einzelnen Regionen erwirtschaftet werden. So fallen 5 Regionen auf, die im Schnitt zwischen 100 und 140 hl/ha erzeugen: an der Spitze wechseln sich als trauriger Rekordhalter die Emilia-Romagna und die Abruzzen ab und dann jeweils um 100 hl/ ha das Veneto, Trentino-Alto Adige und Apulien. Auf etwa 60-8Ohl/ha bringen es im Schnitt, ungefähr in absteigender Folge: die Marken, Sizilien, Friuli-Venezia Giulia, Latium und die Lombardei. 7 Regionen erzeugen im Schnitt zwischen 40 und 60hl/ha: Piemont, Kampanien, Ligurien, Molise, Umbrien, Toscana und Valle d‘ Aosta. Das Schlusslicht bilden mit unter 40hl/ha Kalabrien, die Basilicata und Sardinien. Das Menge-Güte-Gesetz drückt sich in diesen Zahlen ebenso aus wie die Unterentwicklung des Südens.

Verkompliziert wird diese Situation noch durch die Besonderheiten der italienischen Weingesetzgebung, um das wenigste zu sagen. Zwar ist diese äußerlich EU-konform und kennt die Einteilung in Tafelweine, Landweine (IGT-Weine) und zwei Stufen von Qualitätsweinen, die DOC- und die DOCG-Weine. Doch in der Praxis sind diese Gesetze für die Kategorisierung der italienischen Weinerzeugung
in einer abgestuften Qualitätshierarchie noch über die Problematik der deutschen Weingesetzgebung hinausgehend über größere Strecken hin ungeeignet.

 

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Damit ist gemeint, dass die italienischen Weingesetze in ihrer gegenwärtigen Form qualitativ hochrangige Weine von der Einstufung als Qualitätswein ausschließen, weil die Bestimmungen zu starr – und manche Erzeuger in einem positiven Sinn zu dynamisch sind. So ist der wohl bemerkenswerteste Rotwein von Friuli-Venezia Giulia der Schioppettino, der erst mit jahrzehntelanger Verzögerung in die DOC-Bestimmungen integriert wurde und daher lange Zeit ungeachtet seiner exzeptionellen Qualität rechtlich lediglich als Tafelwein deklariert werden konnte. Einer der namhaftesten Weine Siziliens ist der Regaleali, ebenfalls nur ein Tafelwein. Der berühmte Tignanello wird im Gebiet des Chianti classico erzeugt, doch aus etwas anderem Rebsatz und nach abgewandeltem Vinifikationsverfahren: trotz hervorragender Qualität nur ein Tafelwein. Und, fast möchte man schon sagen: natürlich sind auch der Solaia und der Masseto rechtlich nur Tafelweine. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, so dass es mitunter fast so scheinen mag, als wären die Tafelweine die eigentlichen Qualitätsweine.

Dieses ist natürlich so pauschal völlig falsch, doch man wird abwarten müssen, was sich tatsächlich durch das Gesetz vom 10. Februar 1992 über die Neuregelung der Ursprungsbezeichnungen für Wein ändern wird. Immerhin ist inzwischen der Sassicaia auch offiziell zum Qualitätswein aufgestiegen, und unter den mittlerweile über 240 italienischen DOC-Weinen und den ersten 13 DOCG-Weinen gibt es ohne Frage überragende Qualitäten: Barolo, Barbaresco, Vino Nobile di Montepulciano, Brunello de Montalcino, Chianti classico, Torgiano, Breganze, Colli Berici, Franciacorta, Patriglione, Taurasi, Aglianico del Vulture, Amarone u. v. a. Doch richtig ist sicher auch, dass innerhalb vieler DOC-Weine, zumal bei den größeren Gebieten oftmals die Qualitätsschwankungen zwischen unterschiedlichen Abfüllungen des gleichen Jahres erheblich größer sind, als dies bei deutschen oder französischen Qualitätsweinen eines Gebiets der Fall zu sein scheint.

Wichtiger als der Name des Gebiets oder Weins ist daher in allen Fällen der des Erzeugers oder Abfüllers. Gerade angesichts der unbestreitbaren Dynamik des italienischen Weinbaus – er dürfte der dynamischste und ideenreichste in Europa überhaupt sein – und der Defizite der italienischen Weingesetzgebung verbürgt letztlich nur der Mann, der hinter dem Wein steht, dessen wirkliche Qualität, was immer der Name und der rechtliche Status des Weins sein mag. Die Folge davon ist allerdings auch eine kaum noch zu überblickende und ständig weiter ausufernde Fülle von Spezialabfüllungen, sog. Prestigeweinen von z. T. spektakulärer Qualität, aber oft nur wenigen tausend Flaschen, mitunter geboren allein aus Spielerei oder Nachahmungstrieb. Dies trägt zur Imagebildung auch eines Gebietes weniger bei, als wenn es um neue Vinifikations- und Ausbaumethoden geht, wie dies so durchschlagend Giacomo Bologna mit seinem Bricco dell‘ Uccellone, einem völlig neuartigen und grandiosen Barbera vorexerziert hat oder wenn es um überzeugende Sortenalternativen geht.

Was immer der Wein sein mag, so sind oftmals italienische Weinetikette sehr auskunftsfreudig. So muss die gesetzliche Qualitätsstufe angegeben sein. Ferner wird im allgemeinen das Herkunftsgebiet
oder der -ort genannt werden, bei Spitzengewächsen in wachsendem Maße heute auch der cru, also die Lage (meist als vigna oder vigneto ). Je nach Art des Weines wird ferner die Rebsorte angegeben
sein, und bei allen besseren Abfüllungen ist es längst üblich, das Jahr auf dem Etikett zu deklarieren. Schließlich wird der Alkoholgehalt, wenn auch mitunter recht pauschal angegeben, eine
nützliche erste Orientierungshilfe, da er je nach Wein zwischen 10 und 17 % vol. variieren kann. Bei Qualitätsweinen wird inzwischen häufig zusätzlich ein V.Q.P.R.D. aufgedruckt. Schließlich
steht heute bei allen Flaschen meist auf den Rückenetiketten – es sei denn es handelt sich um spezielle Exportaufmachungen – »Non disperdere il vetro nell‘ ambiente«, was nichts anderes heißt, als das die leere Flasche ordentlich entsorgt werden sollte.

In diesem Zusammenhang scheint noch ein Wort über das trinkfähige Alter und die gegenwärtige Situation italienischer Weine angebracht. Im allgemeinen wird man feststellen können, dass die durchschnittliche italienische Küche, was immer darunter zu verstehen sein mag, junge Weine bevorzugt. Es gibt daher nur vergleichsweise wenige Weißweine, darunter der Clastidium, Fiorano
bianco u. a., die 5-10 Jahre, z. T. länger reifen können und sollten, und selbst die besten Weißweine des Collio werden heute wie nahezu generell in Italien streng reduktiv im Stahltank ausgebaut, was sie für eine über 5 Jahre hinausgehende Lagerung ungeeignet macht. Diese Entwicklung wird durch den Modetrend zu frischen, säurebetonten und mehr und mehr ausdruckslosen
Weißweinen gefördert. Weine wie der Clastidum und der Fiorano gehören damit der Vergangenheit an, während heute überall auf den Massenträger Trebbiano gesetzt wird und ihm mit rigoros reduktiven Stahltankausbau der Rest gegeben wird – im Südosten Piemonts feiert der in seiner heute gängigen Form qualitativ kaum viel bessere Cortese ähnlich fröhliche Umstände, während der Malvasia als bedeutende, uralte Qualitätssorte, die diesen Modetrends nicht entspricht, sich überall auf dem Rückzug befindet. Angesichts dieser Einstellungen und der allgemein praktizierten modernen Vinifikations und Ausbautechniken stellt auch der ebenso modische Zug zum Chardonnay, die fortschreitende »chardonizzazione«, wie man es in Italien nennt, und die »harriquaggio«, die Barriquomanie, keine wirkliche Gegenbewegung dar, da es an dem Bewusstsein für gehaltvolle, strukturierte, nuancenreiche, sich langsam entwickelnde, komplexe Weißweine weitgehend fehlt.

Sehr viel anders stellt sich die Situation beim Rotwein dar. Zwar werden auch Rotweine in Italien traditionellerweise durchweg jung getrunken, und in der Tat gewinnen nur wenige wirklich durch längeres Lagern und können 8-15 Jahre (in wenigen Fällen und Jahren auch älter) werden, so die obengenannten roten Tafel- und Qualitätsweine sowie einige weitere wie der rote Fiorano, der Ciro, Salice Salentino, einige außergewöhnliche Cabernets und Merlots, die meisten Nebbioloweine u. a. Doch gibt es hier im Gegenzug deutliche Tendenzen, mit modernen, Bordeaux mehr oder minder deutlich nachahmenden Rotweinen, den qualitativen, vor allem aber stilistisch den Anschluss an die internationale Rotweinspitze zu finden. Selbst der Chianti classico hat darauf seinen traditionellen Charakter weitgehend einbüßen müssen, und die ständig zunehmende Zahl moderner roter Barriqueweine, vor allem auf der Basis von Cabernet Sauvignon, verdeutlicht diese Richtung.

Seit Ende der achtziger Jahre sind manche dieser Modetrends voraufgegangener Jahre wieder auf dem Rückzug. Auch in Italien stellt man zunehmend eine Rückbesinnung auf klassische Weine fest. Selbst wenn viele Neuanstöße und -entwicklungen sich dabei als beständig erweisen werden, setzt sich bei den gegenwärtigen Korrekturen zunehmend die jahrtausendealte Erkenntnis erneut durch, dass Weine letztlich nicht für Journalisten und Tester gemacht werden, sondern um zumal in Verbindung mit Essen genossen zu werden. Und es ist die große Stärke dieser Art italienischer Weine, die in Vergleichsproben mitunter eher unscheinbar wirken, dass sie in Verbindung mit einem entsprechenden Essen ihre ganze Schönheit offenbaren.

Weingüter, Winzer und Weinanbaugebiete in Italien

Italienische Weine sind seit Jahren die unangefochtene Nummer Eins bei den deutschen Importen und das ist kein Zufall. Sicher hat die Neigung der Bundesbürger, wenn schon keine italienische Leichtigkeit des Seins in den Genen aufzuweisen, wenigstens beim Essen und Trinken ein bisschen Dolce Vita zu genießen, hierzulande zum enormen Bekanntheitsgrad der italienischen Kellerkünstler beigetragen.

Aber Chianti, Barolo, Pinot Grigio oder Frizzante zählen nicht nur in Deutschland zu begehrten Tropfen, sie haben auch international einen guten Stand. Es muss also mehr dahinter stecken, als nur der gelegentlich sogar neidische Blick auf die scheinbare Unbekümmertheit der Italiener und ihrer Lust auf kulinarische Verführungen, von denen man sich gerne anstecken lässt und seien es auch nur Pizza, Pasta, Olivenöl, Grappa und natürlich Wein oder Prosecco.

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Der italienische Weinbau hat eine schwierige Vergangenheit

Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, was über den Brenner schwappt. So gab es 1986 einen riesigen Skandal, nachdem durch Beimischung von Methanol etliche Menschen erkrankten und einige sogar starben. Dann gab es im Frühjahr 2008 die nächste gewaltige Kröte zum Schlucken, nachdem eine italienische Zeitschrift aufdeckte, dass rund 70 Millionen Liter als Wein vermarktete Flüssigkeit zu Preisen bis zu zwei Euro pro Liter zum Teil in Tetra Paks in die Regale gekommen sind. Von der angeblich nur in Italien angebotenen, unter anderem mit Salzsäure und Düngemittel verschnittenen Brühe konnte nur noch ein Teil sichergestellt werden. Zwar hatte die Staatsanwaltschaft eine apulische Mafia-Organisation in Verdacht, die schadstoffreiche Mischung, die lediglich 20 bis 30 Prozent Traubenmost enthält, gepanscht und an Kellereien ausgeliefert zu haben. Aber die Ermittlungen gegen etwa 20 größere italienische Betriebe lassen erahnen, dass es in deren Kellereien zumindest an Sorgfaltspflicht gegenüber der gelieferten Ware mangelte. Zwar betonte daraufhin der zuständige Landwirtschaftsminister Paolo De Castro, dass nur ein winziger Teil der Winzer unter Verdacht stehe, eines der „außergewöhnlichsten Produkte des Made in Italy“ in Verruf gebracht zu haben und lobte seine Behörde, „streng und wirksam zu kontrollieren“. Aber vorher wie nachher gab und gibt es immer wieder eine Reihe meist kleinerer Skandale, ob es nun mit anderen Traubensorten verfälschte Prosecchi zu Schleuderpreisen waren, diverse Chianti Rebensaft aus Süditalien enthielten oder Brunello, obwohl verboten, mit internationalen Sorten geschmeidiger gemacht wurde, um vor allem den Geschmack der Amerikaner besser zu treffen. Nun gut, die letzteren Beispiele sind zum Glück nicht gesundheitsgefährdend, aber sie werfen doch immer wieder mehr oder weniger dunkle Schatten auf die dortige Weinwirtschaft.

 

Italien blickt auf eine 3000-jährige Weinkultur

Übersichtskarte der Weinanbaugebiete in ItalienDazu gehört Wein im Allgemeinen zum Alltag der Italiener und diese greifen, ebenso wie etwa die Bundesbürger, häufig zu billigen Alltagsweinen und das veranlasst einige Betriebe, vor allem in Jahren mit deutlich weniger Erntemenge leider immer wieder einmal zu unerlaubten Tricksereien. Das erinnert dann an die Zeiten, als es außer den Zweiliter Flaschen Lambrusco oder dem Chianti in der mit Stroh umwickelten Großflasche kaum etwas anderes in den deutschen Läden zu kaufen gab. Denn im Grunde gibt es die Originalabfüllungen im größeren Stil erst seit den 1980er Jahren, in der Toskana schon seit den 1970ern, obwohl das Land auf eine über 3000-jährige Weinkultur zurückblicken kann. Aber nach wie vor gilt, es ist nicht alles gut, was in Flaschen gefüllt wird.

Daran ändert auch das System der definierten Herkunftsbezeichnungen nichts. Egal ob es nun DOC-Weine, Denominazione di Origine Controllata, sind, DOCG-Weine, Denominazione di Origine Controllata e Garantita, die in Bezug auf Qualität über ihren DOC-Brüdern stehen sollten, oder regionstypische IGT-Gewächse, Indicazione Geografica Tipica, so manche sind geschmacklich nicht besser als die einfachen Tafelweine, die man häufig auch beim Pizzabäcker um die Ecke erhalten kann. Das ist der Grund, weshalb wir bei den einzelnen Weinen auf eine Angabe von DOC oder IGT verzichtet haben, da es in der Realität keinen Hinweis über die Qualität in der Flasche gibt.

 

Italienisches Weingut - Weinanbau in ItalienZuverlässige Erzeuger

Deshalb ist es auch wichtig, dass man zuverlässige Erzeuger kennt, die nicht nur einwandfreie, sondern bessere bis herausragende Weine produzieren und möglichst Weine für jeden Anlass, vom preisgerechten Alltagswein bis zum Festtagsgewächs anbieten können. Das sind natürlich mehr als die auf dieser Seite vorgestellten Betriebe, aber bei diesen wird man nicht nur alles finden, sie sind auch Besuchern gegenüber aufgeschlossen, was man längst nicht von allen anderen Gütern sagen kann, und haben zum Teil auch gut ausgestattete Ferienwohnungen. Außerdem bieten die meisten der vorgestellten Winzer neben ausgezeichneten Weinen entweder Grappa, Olivenöl oder andere Feinheiten der italienischen Küche aus dem eigenen Betrieb an. Bei den Porträts wird man kleine Winzer aus den wichtigsten Regionen ebenso finden wie größere renommierte Güter, denn diese bieten oftmals einen besseren Überblick über die Qualitäten eines Gebietes, als der Besuch von 10 Kleinerzeugern. Aber auch wer keine Reise in nächster Zeit in diese Regionen plant, braucht auf die vorgestellten Weine nicht zu verzichten, nahezu alle feinen Tropfen kann man nämlich in Deutschland beziehen.