Alsace grand Cru; Eigene A.O.C.-Bestimmung für Weine aus dem Elsass mit einem natürlichen Mindestalkohol von 12 % vol. (Gewürztraminer und Pinot gris) bzw. 10% vol. (Riesling und Muscat). Die Weine dürfen ausschließlich aus einer der vier Rebsorten stammen – die auf dem Etikett angegeben werden muss – und der Grundertrag (->Ertrag) darf 70 hl/ ha nicht übersteigen. Insgesamt 50 Lagen mit Rebflächen zwischen 3,23 und 80,28ha in 47 Orten sind als grand cru-Lagen klassifiziert und dürfen auf dem Etikett genannt werden. Zu den bekanntesten zählen Altenberg und Kanzlerberg in Bergheim, Eichberg und Pfersigberg in Eguisheim, Kessler, Kitterle, Saering und Spiegel in Guebwiller, Schlossberg und Furstentum in Kientzheim, Geisberg, Kirchberg und Osterberg in Ribeauville, Schoenenbourg und Sporen in Riquewihr, Furstentum, Mambourg und Marckrain in Sigolsheim, Rangen in Thann, Brand in Turckheim, Hengst in Wintzenheim u.a.