Côte de Beaune Die südliche Häfte der berühmten Cóte d’Or in Burgund jenes langezogene, schmale Band von Rebflächen an den unteren sanften Abhängen zum -Saône-Tal, von dem alle großen Burgunder kommen. Im Unterschied zur nördlichen Hälfte, der Côte de Nuits, liefert die Côte de Beaune ebenso berühmte Weißweine (Montrachet, Meursault, Corton) wie Rotweine (Pommard, Volnay, Beaune, Corton u. a.), wobei letztere ungeachtet ihrer Erlesenheit, Samtigkeit und ihres Charmes in der Regel nicht ganz so groß und nicht ganz so außergewöhnlich sind wie die Spitzenweine der Côte de Nuits. Vielmehr sind sie im allgemeinen etwas direkter, körperreicher, mitunter auch bodenständiger und reifen durchweg rascher.

Daneben gibt es eine Côte de Beaune AC mit insgesamt 52 ha, doch wird diese Appellation für einige Lagen von Beaune, darunter jedoch keine premier cru-Lagen heute kaum noch verwandt; im allgemeinen gibt man mehr und mehr der
gleichwertigen Appellation Beaune den Vorzug. Hingegen werden unter der Appellation Côte de Beaune-Villages, die für die gesamte 3222 ha, große Rebfläche der Côte de Beaune zulässig ist, zumeist Rotweine weniger bekannter Orte wie Cheilly,  Sampigny u. a. in den Handel gebracht. Schließlich existiert noch die Appellation Bourgogne-Hautes-Côtes de Beaune.