Fehler Als Naturprodukt ist Wein bei nicht sachgemäßer Behandlung vielerlei Gefahren ausgesetzt, die seine Qualität erheblich herabsetzen, ja ihn ungenießbar machen können. Dazu zählen verschiedene Trübungen des Weins durch Eiweiß, Hefe, Eisen, Kupfer u. a., ferner der Böckser, jener Geruch nach faulen Eiern. Schließlich kann der Wein eine ganze Reihe von Geschmacksfehlern aufweisen, u. a. Schimmel-, Faß-, Kork- oder Frostgeschmack, aber auch etwa den gefürchteten Geranienton. In allen Fällen liegt eine fehlerhafte Behandlung von Trauben, Most, Wein oder jenen Gegenständen vor, mit denen der Wein zwangsläufig in Berührung kommt. Nicht als Fehler sind hingegen die Ablagerungen farbloser Kristalle zu betrachten, die gemeinhin als Weinstein bezeichnet werden, sowie das bei älteren Rotweinen mitunter auftretende Depot.