Anzeige

Gärung: Umsetzung des Zuckers im Most in Alkohol und Kohlensäure durch Hefepilze und ihre Enzyme; entweder wird Reinzuchthefe (bei ökologischen Weingüter stets nicht-gentechnisch verändert) verwendet oder man lässt den Most nur mit hilfe der natürlichen Weinhefen »spontan« vergären; durch eine Reduzierung der Temperatur kann die Gärung verlangsamt (gezügelt) werden, dies unterstützt v.a. bei Weißweinen die Entstehung eines duftigen, frischen, fruchtigen und jung trinkbaren Weines; der Restzuckergehalt kann durch ein Abstoppen des Gärvorganges beeinflusst werden; je Öchslegrad bildet sich rund 0,13 g Alkohol je Liter Wein, bei einem Alkoholgehalt von ungefähr 15 vol.-% stoppt die Tätigkeit der Hefen, weshalb es auch keinen Wein mit einem höheren Alkoholgehalt gibt.