Gaia Name eines inzwischen 85 ha großen Weingutes in der Umgebung von Alba in Piemont, zugleich aber auch Symbol für den neuen dynamischen, kreativen und nach Weltgeltung strebenden piemontesischen Weinbau. Wie kaum ein zweiter hat sein heutiger  Leiter Angelo Gaja eine neue Seite von Qualität und Preis im Weinbau Piemonts aufgeschlagen. Dazu gehören neue Ausbaumethoden (Barrique) für die traditionellen Weine der Region, darunter den Barbaresco (Sori San Lorenzo, Sori Tildìn, Costa Russi), seit jüngstem den Barolo (Sperss), den Barbera (Vignarey), den Dolcetto (Vignabajla) und den Nebbiolo (Vignaveja und – nicht reinsortig – den Sito Moresco) wie auch neue Rebsorten, darunter der Cabernet Sauvignon (Darmagi), der Chardonnay (Gaja & Rey, Rossj-Bass) und der Sauvignon blanc (Alteni di Brassica). Nahezu alle diese Weine sind auf ihre Weise bemerkenswert, die gelungensten, insbesondere der Barbaresco, zweifellos groß. Sie sind damit nicht nur Ausdruck, was Innovation, Kreativität und Können im Weinbau zu leisten vermögen, sondern auch Hinweis auf eine sicherlich noch voller Überraschungen steckende Zukunft des piemontesischen Weinbaus.