Krems Reizvolle Stadt an der Donau und quantitativ wie qualitativ das Zentrum des Weinbaugebietes Kremstal, die zusammen mit ihren Katastralgemeinden Stein, Rehberg, Gneixendorf, Landersdorf, Hollenburg u. a. rund 820 ha Rebfläche umfaßt. Zu nahezu zwei Drittel werden Grüne Veltliner erzeugt. Die besten Lagen der Stadt befinden sich westlich des Kremsflusses auf Urgesteinsverwitterungsböden, die topographisch und geologisch eigentlich noch zur Wachau gehören und im Stadtteil Stein liegen (Kögl, Hund, Pfaffenberg u. a.), auch wenn sie vielfach als Kremser Lagen etikettiert werden.
Bei den übrigen Kremser Lagen wie Wachtberg, Kremsleithen, Kraxen, Sandgrube, Weinzierlberg u. a. handelt es sich meist um Lößböden. Nicht nur angesichts dieser natürlichen Bedingungen können Kremser Weine qualitativ sehr unterschiedlich ausfallen. Auch wenn jenseits von Stein nur selten die Spitzenqualitäten der Wachau erreicht werden, sind doch die besten Weine von hervorragendem Charakter, körperreich und ausgeglichen. Franz Aigner, Baron Geymüller, Metternich, die Weinbauschule, das Weingut der Stadt Krems u. a. gelten als führende Erzeuger. Darüber hinaus befindet sich in Krems die größte Winzergenoßenschaft Österreichs.